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Zweiter Band.
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Kinundfiinfzigstes Kapitel.

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sind. Ebenso konnte die erste geistige Autorität nur eine theo-logische sein. Der kriegerische Geist war nicht blos unerlässlichttir die Befestigung der politischen Gesellschaften, er hat auch beideren Vergrösserung die Leitung gehabt.

Das militärische Regiment musste die Sklaverei der Ein-z elnen überall zur Unterlage haben, damit die Krieger ihreThätigkeit entwickeln konnten. Ohne diese Bedingung würde diesoziale Thätigkeit gefehlt haben, welche durch den Fortschritt des^dhtärischen Systems ihre Vollendung erhalten sollte. Die Ein-^chtung der Sklaverei sollte das industrielle Leben vorbereiten, in-d®iu durch diese Einrichtung dem grösseren Theile 'der Menschheit,tr °tz ihres Widerwillens, die Arbeit auferlegt wurde. Wenn mansich in Gedanken in diese ursprüngliche Lage versetzt, so kann^n die Nothwendigkeit eines solchen Antriebes nicht verkennen.

Die industrielle Thätigkeit hat das Eigenthümliche, dass sie/ ‘ u gleicher Zeit bei allen Einzelnen und bei allen Völkern ge-tigert werden kann, ohne dass der Aufschwung des einen mit^-tn des anderen sich nicht vertrüge. Dagegen setzt die Machttüllesines kriegerischen Lebens bei einem erheblichen Theile der Mensch-s>t die Zurüekdrängung bei dem übrigen Theile voraus, ja verlangttse; und dieses bildet die wichtigste soziale Aufgabe eines solchen^sgiiuents in der Gesammtheit der civilisirten Welt. Die industrielleEpoche hat ihre Schranke nur an dem Fortschritt unserer Art,führend die kriegerische Epoche zu der Zeit begrenzt wurde, woBedingungen, welche sie verwirklichen sollte, eine genügendeollendung erhalten hatten. Dieses Ziel ist erreicht, wenn diee Jirheit der gebildeten Welt unter derselben Herrschaft sich ver-*^gt befindet, wie die Eroberungen der Römer dies für Europa /,u Stande brachten. Seitdem hat für die kriegerische Thätigkeitfh^ohl ^ er Gegenstand w ie die Nahrung gefehlt. Auch hat sich^ Bebergewicht seit dieser Zeit so vermindert, dass das Anwachsens industriellen Geistes nicht mehr verborgen bleiben kann.

Ber industrielle Zustand ist von dem kriegerischen so ver-'bieden, dass der Uebergang von dem einen zu dem anderene gunent ebensowenig eine unmittelbare Vollendung gestattete,e in den geistigen Zuständen bei dem entsprechenden Ueber-v om theologischen Geist zu dem positiven. Es war deshalb

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