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Zweiter Band.
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Kinundfünfzigstes Kapitel.

Alle Mittel der Erforschung, welche für politische Versucheanwendbar sind, haben bereits ergehen, dass die Menschheit in 1Beginn zu einem kriegerischen Leben hinneigt, um schliesslich nideinem industriellen Leben zu enden.

Der ursprüngliche Widerwille des Menschen gegen jede regel"mässige Arbeit lässt für ihn keine andere anhaltende Thätigkedübrig als ein kriegerisches Leben, das einzige, zu dem er sich eignetund was ihm am einfachsten die Mittel für seine Erhaltung g e 'währt. So beklagenswerth dies auch sein mag, so muss doch di®Allgemeinheit dieses Zustandes und seine Entfaltung selbst in vor'geschrittenen Zeiten, wo die materielle Existenz auf anderen Grund' ,lagen ruhen konnte, alle Philosophen bemerken lassen, wie dies ® 9militärische Regiment eine unerlässliche Aufgabe erfüllt hat. D ll!materielle Entwickelung der Gesellschaften hat lange Zeit da 9Uebergewicht des militärischen Geistes verlangt, denn nur unt® rseiner Herrschaft konnte die Industrie sich entwickeln. Die Gründ®für diesen Schutz gleichen denen, welchen den religiösen Geist di®'selbe Aufgabe vorläufig haben erfüllen lassen, um die Entwiek®'lung des wissenschaftlichen Geistes vorzubereiten.

Der industrielle Geist hat keineswegs die weltliche Gesellschaft sofort geleitet; er ist das Ergebniss einer bereits erheblich ® 11Entwickelung, welche nur unter dem Einfluss des militärisch ® 11Geistes erfolgen konnte. Ohne ihn wären die Familien vereint jgebheben; dies hätte jede Arbeitstheilung gehindert und folgl 1 ^ 1auch jeden Fortschritt der Erwerbsthätigkeit. Die sozialen 1111besonders die politischen Eigenthümlichkeiten des militärisch ® 11Geistes sollen zwar nur ein vorübergehendes Uebergewicht üb® 11 ’aber sie stimmen im Beginn mit ihrer civilisatorischen Aufga^’Mehrere Philosophen haben bereits erkannt, wie eine solche Leb ® 119 jweise die Regelmässigkeit und Disziplin im Verhalten beförde^’ohne welche ein politisches Regiment sich nicht ausbilden könnt 6.

Diese Eigenschaften passen zur Natur und den Bedürfnis 9611der ersten Gesellschaften; sie konnten nur in der Schule des Kri®f?*flernen, die Ordnung einhalten. Man kann daher trotz der p° e ^sehen Träumereien über das Entstehen der politischen Gewalt*-’ 6 'nicht zweifeln, dass die ersten Regierungen militärische geW ® 96 * 1