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Zweiter Band.
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Einundfiini'zipfßtes Kapitel.

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System muss eine tiefe Nebenbuhlerschaft zwischen der spekulativenUnd der handelnden Macht bestehen. Trotz der Bande, welcheunter den Elementen des modernen Regiments zwischen derWissenschaft und Industrie bestehen, muss man doch zwischenden Gelehrten und den Industriellen Konflikte zu der Zeit erwarten,*o ihr politischer Einfluss erheblicher werden wird. Diese Kon-flikte ergeben sich theils aus dem geistigen und moralischen Wider-willen, welchen dem Einen die niedere Stellung der Arbeit der Ande-rn einflösst, theils aus der Abneigung dieser gegen die abstraktenUntersuchungen jener und aus dem Stolz, welcher sie mit Recht

erfüllt.

Nach Beseitigung dieser Einwürfe erkennt man leicht das^and, welches die theologische Macht mit der militärischen eint.Kein militärisches Regiment kann sich bilden und überhaupt be-gehen, wenn es nicht auf einer theologischen Weihe beruht. JedeUpoclie erweckt auf besonderen Wegen gleicliwerthige Bedürfnisse.** Beginn, wo die Beschränktheit und die Nähe des Zieles keines ° strenge Unterwerfung des Geistes vorschreiben, gestattete diebringe Stärke der noch unvollkommenen sozialen Bande die Ver-ei uigung Aller nur durch die religiöse Autorität, mit der die mili-tärischen Oberen sich in natürlicher Weise ausgestattet sahen.

In vorgeschritteneren Zeiten wird das Ziel so ausgedehnt undamliegend, auch die Theilnahme daran eine so mittelbare, dass,f otz der schon geschehenen Gewöhnung an die Disziplin, die MA-^kung doch ungenügend und unzuverlässig werden würde, wennSle nicht durch die theologischen Ueberzeugungen verbürgt wäre,"^lche zu blindem und unbeschränktem Vertrauen auf die militäri-C etl Obern bestimmen. Ohne dieses gegenseitige Verhältnis®^atte der militärische Geist nie seine soziale Aufgabe erfüllenUn nen. Auch hat sich dessen Ueberlegenheit nur im Alterthum^wirklichen können, wo die beiden Gewalten meist in den Händener Häupter vereinigt waren.

Hgend welche geistige Autorität konnte zu der Begründung

Erhaltung der militärischen Regierung nichts beitragen. Trotz^Dienste, welche der wissenschaftliche Geist in neuerer Zeitq der Kriegskunst geleistet hat, verträgt er sich doch durch seineew °hnheiten an fortgesetzte Erörterungen ebenso wenig mit dem