Zweiundttinfzigstes Kapitel.
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Alle bedeutenden Veränderungen des religiösen ZustandesSl nd durch die Entwickelung des wissenschaftlichen Geistes herbei-geführt worden. Wäre der Mensch nicht fähig gewesen, zu ver-gleichen, zu abstrahiren, zu verallgemeinern und vorauszusehen,^ aH die Affen und die fleischfressenden Thiere nicht können, so^ürde er ohne Ende bei dem gröbsten Fetischglauben verbliebenin welchem ihn seine unvollkommene Organisation zurück-a lt; allein sein Geist vermag die Aehnlichkeit der Vorgänge undereri zeitliche Folge zu erkennen. Diese Fähigkeiten gelangenVotu Beginn der geistigen Tliätigkeit, welche der theologische■^ßtrieb erweckt, zu einer zunehmenden Wirksamkeit und dieseVermindert mehr und mehr das anfängliche Uebergewicht derVeligiöscn Philosophie. ~ Der Uebergang vom Fetischglaubendem Polytheismus bildet den ersten allgemeinen UebergangGeistes zur Beobachtung und Induktion, der sich zunächstei den begabteren Menschen und später bei der Menge ent-Mc kelt hat.
-Jeder Fetischglaube ist von einem individuellen und konkreten^«arakter, entsprechend den groben stofflichen Beobachtungen iner Kindheit des Menschen. Daraus geht die genaue Harmoniefischen dem Gedanken und dessen Ausführung hervor, wohin diej^istige Natur des Menschen in allen ih?en Gestaltungen immer^strebt. So ändert die Entwickelung, welche diese erste Lehreihrer Unvollkommenheit dem Geist der Beobachtung ein-a gb allmählich das ursprüngliche Gleichgewicht, was schliesslich^ noch mit einer Modifikation der ursprünglichen Philosophiee ftehen kann. Hiernach verdanken wir der grossen Revolution,^ che einstmals das menschliche Wissen von dem Fetischglauben■J 1 dem Polytheismus geführt hat, denselben geistigen Ursachen,hej-u • noc ^ JägJ'ck die mancherlei wissenschaftlichen Revolutioneneiführen, und zwar immer in Folge einer mangelhaften Ueber-tV y^ung zwischen den Tliatsachen und Prinzipien. Diese Gleich-y^gkeit ergiebt bereits eine sehr starke Vermuthung zu Gunsten^ er Lehre, denn die logischen Gesetze, welche die geistige Welt^ . errsc hen, sind unveränderlich und gelten nicht blos zu allenun< J an allen Orten, sondern auch für alle Menschen. Sole Naturforscher alle geologischen Hypothesen von sich weisen,