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Zweiter Band.
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Dreiundfünfzigates Kapitel.

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hemmte. Die Monogamie ist für beide Geschlechter das GünstigereUnd führt zur Entwickelung der schönsten Gesinnungen. Das so-ziale Gefühl für diese Institution hat sich allmählich offenbart undhat beinahe mit Beginn des Polytheismus zur Monogamie geführt,die schnell die unerlässliche Verhinderung der Blutschande nach8 ich gezogen hat.

Nach dieser Untersuchung der Eigenschaften des Polytheismus111 geistiger und sozialer Hinsicht habe ich dieses religiöse Zeitalterüoch unter einem spezielleren Gesichtspunkt zu betrachten, indemlc h die verschiedenen Formen prüfe, in die er sich gekleidet hat.Zunächst ist der theokratische Polytheismus von dem militärischen2 U unterscheiden, je nachdem die Verbindung der beiden Gewaltenei uen geistlichen oder weltlichen Charakter angenommen hatte;dann, im letzteren Systeme, der Fall, wo die kriegerische Thätig-keit ihr Ziel nicht erreicht hat, und der Fall, wo der Geist derEroberung seine ganze Entwickelung erhalten hat. Diese Ein-teilung löst den Polytheismus in drei Arten auf, die ich mit dentarnen der egyptischen, der griechischen und der römischen Artbezeichnen will.

Das politische System, wo die priesterliche Klasse beinahe die^bedingte Herrschaft inne hat, herrschte in der ursprünglichenZivilisation, in der es allein die geistigen und sozialen ElementeBeginn ihrer Entwickelung leiten konnte. Dieses System istdurch den Polytheismus entwickelt worden, nachdem es schon*iurch den Fetischdienst vorbereitet war, als er zur Sternanbetunggelangt war. Es geschah vielleicht ein wenig vor dem gänzlichene bergang des Hirtenlebens zu dem ackerbauenden Leben. Sein^hrhafter Geist, welcher so viel als möglich der häuslichen Re-ifung sich nähert, besteht darin, dass er die Nachahmung zum•Unzip der Erziehung macht, und die beginnende Civilisation durchErblichkeit der vorhandenen Thätigkeiten oder Beschäftigungen be-s hgt. Daraus geht das Regiment der Kasten hervor, wo die eine. er andern nach der Wichtigkeit ihrer Thätigkeit untergeordnetund die Priesterschaft die oberste Leitung hat. Diese ist da, e alleinige Inhaberin aller Ansichten und deshalb allein fähig,? ltl festes Band zwischen den verschiedenen Körperschaften zu

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e ». Eine solche Organisation ist nicht wesentlich für den Krieg