Dreiundfiinfzigstes Kapitel.
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s °ziale Moral bestand deren Entwickelung in der EhrerbietungfX)r den Greisen und in dem Kultus der Vorfahren. Das Vater-taudsgefühl verwandelte sich bei den Massen in eine Liebe zur*^ste. Der abergläubische Abscheu, welchen eine solche Ordnung8 e gen jede Beziehung zur Fremde einflösste und zur Festigkeit dere 'genen Verfassung beitrug, darf nicht mit der Verachtung ver-wechselt werden, deren Wirksamkeit später durch den kriegerischenPolytheismus gestärkt wurde.
Trotz seiner bedeutenden Eigenschaften hat das theokratischetystem, nachdem es die Entwickelung des Menschen angeregt hat,®'ch später den wichtigsten geistigen und sozialen Fortschrittenj* 1 folge seiner übermässigen Unveränderlichkeit widersetzt. DieseUnbeweglichkeit ist zwar keine unbedingte, denn die Ordnung ist111 Tibet, in Indien und namentlich in China sich nicht gleich," 0 die Einführung steigender Prüfungen das Institut der Kasten zwar*ncht ganz aufgehoben, aber doch sehr verändert hat. Es ist ver-glich hier bei der Hypothese zu verharren, dass mit der Theo-jf a he ein Aufschwung verträglich sei, denn der erste allgemeine0r tschritt bestand in dem Uebergang zu einer anderen Organi-sation hi den Ländern, wo die Theokratie nicht volle Wurzel ge-s^t hatte. Auf den ersten Blick erscheint dieses politische Systemgenügend, da es die Herrschaft des Geistes einführt: allein es ist°P e br die Herrschaft der Furcht, denn es ruht auf der Benutzunger gläubischen Schreckens und auf dem Glanz, mit dem es sich. ^h einen groben Anfang physikalischer Kenntnisse umgiebt. Dies^ ®o ziemlich ebenso, als wenn die Bevölkerung besser bewaffnetenr °berern unterworfen würde.
» Hie Vereinigung der Gewalten wird bald zu einem Hindernissr jede Verbesserung; denn kein Theil kann verbessert werden,^ öe das Ganze des Systems zu gefährden, wo eine solche Einheit, er Gewalt besteht. So ist z. B. in wissenschaftlicher Hinsichtölenschliche Geist nicht über die einfachsten Fortschritte liinaus-^koninien. Es fehlte dafür nicht blos die nöthige Anregung,ödem es wäre aus einem grösseren Fortschritt auch eine kritischedtigkeit hervorgegangen, welche die soziale Ordnung hätte ganz^stürzen können. Da, wo die Kriegerkaste das Uebergewicht übere Priesterkaste nicht erlangen konnte, hat die Bevölkerung eine