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Dreiundtuntzigstes Kapitel.
Zeit lang einen Vorrang eingenommen, nur um sich dann zu einerbeinahe unheilbaren Unbeweglichkeit verdammt zu sehen, heiwelcher selbst die Eroberung schwer ein genügendes Besserungs'mittel beschaffen kann. In den fest eingerichteten Theokratienhaben die Besiegten die Sieger in sich aufgenommen und derfremde Eroberer hat sich zum Haupt der leitenden Priesterschaftumgestaltet, ohne die ursprüngliche Staatsordnung zu ändern.
Der Uebergang des theokratischen Polytheismus zuin militä'rischen hat sich bei den Völkern vollzogen, wo die Gesammtbeüäusserer Bedingungen die Entwickelung der Theokratie gehenuntund die kriegerische Kaste begünstigt hatte, oder wo die Civilis«'tion durch glückliche Colonisation beschleunigt worden war. Wa r
diese Revolution geschehen, so behielt sie das Prinzip der Kaste 11bei; denn dieses findet sich im ganzen Alterthume, wo die Gebtfftimmer über die Freiheit oder Sklaverei der Person entschiede 11und jedem danach den Kreis seiner Wirksamkeit vorgeschriebe 11hat. Indess hat das Prinzip der Erblichkeit dadurch eine gewiss®Beschränkung erfahren, dass eine gewisse Wahl nach persönlich^und direkter Schätzung eingeführt wurde. Obgleich diese ne 11 ®Einrichtung anfänglich der Geburt untergeordnet war, so erhi*^sie doch später eine immer wachsende Ausdehnung und Unab'hängigkeit. Das politische Gleichgewicht zwischen diesen beid® 1 *entgegengesetzten Richtungen hat vorzüglich von der kriegerische 11Thätigkeit abgehangen. Deshalb hat dieses Gleichgewicht bei d eI)Römern eine feste Einrichtung bekommen, die sich mehrere Jab rhunderte erhielt.
Das Studium der Entwickelung des militärischen Polytheist 11 ®zerfällt bis auf die neue Zeit in zwei Tlieile, welche bei dem th®°kratischen Polytheismus vermischt sind. Trotz der Uebereinstt 1mung zwischen dem Gang des menschlichen Geistes und des Geist ® 3der Gesellschaft, haben sich beide in verschiedenen Zeiten 11,1unter verschiedenen Staatsordnungen entwickelt. Hierauf bert*die geschichtliche Trennung zwischen der griechischen und c ^ etrömischen Ordnung.
Bei den Griechen ist die kriegerische Thätigkeit immer ob 11 ®Zusammenhang gebheben; sie konnte nicht zu ihrer sozialen & eStimmung gelangen, weil ein dauerndes System der Erobern
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