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Zweiter Band.
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Dreiundfünfzigstes Kapitel.

kratischen Ursprung und hat sich nach deren Beispiele von diesemRegiment durch die merkwürdige Vertreibung ihrer Könige be-freit. Sie hatte indess für ihren Organismus eine Festigkeitsich bewahrt, welche mit der kriegerischen Bewegung durch dasUebergewicht der Senatoren-Kaste sich vertrug, welche Kaste dieGrundlage für das merkwürdige Gebäude abgah, in dem die priester -liehe Macht sich der kriegerischen Macht untergeordnet hatte. DelErfolg entsprach allen Mitteln der Erziehung, der Leitung undder Ausführung für ein einziges Ziel, und dem stufenweisen Gangdes Fortschrittes. Die römische Republik brauchte drei oder vielJahrhunderte, um ihre Macht in einem Umkreis von 12—24 Meile 11fest zu begründen, während der Zeit, wo Alexander in einige 11Jahren sein wunderbares Reich errichtete. Das Verfahren ltom sgegen die unterjochten Nationen hatte nicht weniger Antheil a®diesem grossen Ergebniss. Die fortschreitende Aufnahme der b®'siegten Völker in den Staatsverband trat an die Stelle des i®'stinktiven Widerwillens gegen das Fremde, der überall sonst de®kriegerischen Geist begleitete. Wenn die Welt nach ihrem Wider'stand gegen so viele anderen Mächte sich dann der römische®Herrschaft unterwarf, ohne grosse Anstrengung sich davon zu b®'freien, so muss dies wohl an jenem Geist der Vereinigung liege® 1welcher die römische Herrschaft auszeichnete.

Vergleicht man das Benehmen Roms gegen die unterjochte®oder vielmehr aufgenommenen Völker mit den erschreckliche®Quälereien und dem beleidigenden Eigensinn, welchen die so® sso liebenswürdigen Athener gegen die zinspflichtigen Staaten <F !Archipels und nachmals selbst gegen ihre Verbündeten verübte®’so fühlt man wie diese zweite Nation sich beeilt hat, ihr Ueb® rgewicht, was keine Festigkeit hatte, auszubeuten, während j e ® ferste Nation zur allgemeinen Oberherrschaft ihren Gang nin®®’Seit dieser Epoche hat die politische Entwickelung sich niei® 8wieder mit solcher Machtfülle und Einigkeit, sowohl in den Mas sel1wie in den Führern offenbart.

Die moralische Entwickelung entsprach der sozialen Best 11 ®mung. Die persönliche Moral war zu dieser Zeit nach antik®Geiste in allem ausgebildet, was den Menschen für das kriegen®® ^Leben geschickter machen konnte. In der häuslichen Moral *