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Zweiter Band.
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Vierundfiini'zigBtes Kapitel.

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Leitung der menschlichen Angelegenheiten. Indess ist ihre poli-tische Ueberlegenheit, von der die Philosophen träumten, nichtweniger eine Utopie, welche unserer, vom Gehirn bestimmten Naturwiderspricht, in der das verständige Leben dem Gefühlsleben gegen-über so wenig energisch ist. Der wichtigste Einfluss in der Gemein-schaft kann niemals der geistigen Ueberlegenheit zukommen, dasie immer zu wenig verstanden und zu falsch beurtheilt wird, umv on der Menge den richtigen Grad von Bewunderung und Dank-barkeit zu erhalten. Die Masse der Menschen ist zum Handelnbestimmt; sie schliesst sich mehr den Organisatoren an, die nurlässige Einsicht haben, aber im hohen Grade thätig sind. DieRossten kriegerischen oder militärischen Erfolge erfordern wenigergeistige Kraft, als die meisten theokratischen Arbeiten; allein sieflössen trotzdem immer ein lebhafteres Interesse und eine tiefereBewunderung ein. Trotz der grossen Wohlthaten der Einsicht,v on welcher im letzten Grunde der Fortschritt der Menschheit ab-bängt, bleibt doch die geistige Theilnahme bei jedem gewöhnlichenGeschäft zu vermittelt und zu abstrakt, um jemals angemessen ge-würdigt zu werden. Die allgemeinsten Auffassungen, namentlichA^e in Bezug auf die Methode ziehen beinahe niemals auf derenSchöpfer so viel Aufmerksamkeit, als die Entdeckungen niederer Ord-'üiiig, wie dies in den verschiedenen Zeitaltern Männer wie Aristo-teles, Descartes und Leibniz schmerzlich erfahren haben.

Der Geist vermag die Lebensweise nicht zu beherrschen; erbat nur durch seinen vorbereitenden oder berathenden Einfluss dieHerrschaft der materiellen oder praktischen Macht zu mässigen,S( b sie militärisch oder industriell. Eine solche Einrichtung istWenig er

ungerecht, als die Klagen der meisten Philosophen ver-üiuthen lassen. Diese so verschrieene Ordnung kommt darauf^Hitk, dass sie als Unterlage für die politische WerthschätzungeQ besonderen und unmittelbaren Nutzen nimmt. Indess ist dieses^zip trotz seiner Beschränktheit doch nicht weniger die alleinigefüVerläasigg Grundlage für jede Abschätzung. Im sozialen Leben**^1 wie in dem des Einzelnen, die Vernunft meist nothwendiger^ das Genie, die seltenen Fälle ausgenommen, wo die Masse ge-, r auchlicher Ideen einer neuen Bearbeitung bedarf. Das speku-a hve Genie kann allein die Aenderungen vorbereiten, die allmäh-