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Vierundfünfzigstes Kapitel.
lieh sich verwirklichen sollen, aber für die tägliche Leitung derGeschäfte ist es nicht geeignet. Der berühxnteAusspruch Friedrich II-über die politische Unfähigkeit der Philosophen zeigt, wie richtigund tief er die Bedingungen für die ganze soziale Oekonomie be-urtheilt hat.
Dies ergiebt sich in dieser Hinsicht aus der Vernunft, wennman auch nur auf die Motive der Fasslichkeit sich beschränkt unddie Herrschaft des Geistes für verträglich mit dem Aufschwung dererkennenden Thätigkeit hält. Auch würde diese Herrschaft sehrbald die Quelle des Fortschrittes versiegen und dabei die speku-lative Entwickelung verkümmern lassen, gerade weil man ihr allesAndere untergeordnet hätte. Die geistige Thätigkeit wird nur |durch die Forderungen der Bedürfnisse unterhalten; eine solche IQuelle würde bald erschöpft sein, wenn der blosse Verstand diepolitische Uebermacht erlangte. Der Geist ist bestimmt zu kämpfen,aber nicht zu regieren, da er selbst bei glücklichen Naturen nichtenergisch genug ist, um dem Einfluss eines solchen Triumphes lange jzu widerstehen. I
Ich bin in diesen Ausführungen sehr ausführlich gewesen,wegen der Gefahr, welche das Sophisma, wonach die geistige®Fähigkeiten herrschen sollen, bietet, seitdem der revolutionäreBegriff von der Vermischung der Gewalten in so trauriger Weisedie politische Philosophie beherrscht. Wenn auch eine solcheAbschweifung mich von meinem Ziele zu entfernen scheint, so Ibildet sie doch im Fortgang meiner Arbeit eine belehrende Vor-bereitung, die mir wichtige Aufklärungen ersparen kann.
Die monotheistische Ordnung hatte grosse Schwierigkeiten heider Bildung der neuen sozialen Verfassung zu überwinden. Ibr eAufgabe bestand in der Beseitigung der Träumereien der griecbi'sehen Philosophen über die Oberherrschaft der Vernunft, indei®dabei doch der gerechte Wunsch nach dem sozialen Einflusswelchen die spekulative Thätigkeit während des vorhergehenden Juh 1 "hunderts ausgesprochen hatte, in gerechter Weise befriedigt werd e ’Anstatt den Kampf der Männer der That mit den Männern & eXSpekulation zu verewigen, musste zwischen ihnen eine Versöhnungeingerichtet werden, welche diesen falschen Widerstand in eine®nützlichen Dualismus umwandeln konnte. Diese Schwierigkeit b® i