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Sechsundfünfzigstes Kapitel.
angewendet, welche beide meines Erachtens gleichbedeutend sindund deren Unterschied in dem Maasse zu verschwinden strebt, alsdie Wissenschaft philosophischer und die Philosophie wissenschaft-licher wird. Deshalb wird die Zukunft die gesammte soziale Rang-ordnung auf die dreifache, von mir bezeichnete Reihe zurückführen.Indess ist diese Richtung bis jetzt noch nicht hervortretend undmeine Untersuchung würde daher weder völlig genau, noch be-stimmt sein, wenn ich hier nicht die wissenschaftliche Klasse vonder philosophischen unterschiede, die wir als ein viertes Elementin der aufsteigenden Rangordnung bemerken werden. Diese Ver-pflichtung ergiebt sich einestheils aus dem Geiste der Besonderung,der bis zu unserem Jahrhunderte die Entwickelung der Wissen-schaften geleitet hat und den eine blinde Gewohnheit noch bis aufden heutigen Tag verlängert; anderntheils aus dem unbestimmtenund zweideutigen Charakter einer noch immer metaphysischenPhilosophie. Kurz, unsere Zeit unterwirft sich noch immer derTheilung, welche vor 2000 Jahren von den griechischen Schulenzwischen Natur- und Moral-Philosophie geschehen ist und diedamals allerdings eine nothwendige Hülfe für die geistige Ent-wickelung war. Diese vorläufige Trennung hat man in den letztenfünf Jahrhunderten hauptsächlich in Folge der Entwickelung derNaturphilosophie und der Umgestaltung der Moralphilosophie fest-gehalten. Aus diesem Grunde war ich genöthigt, die positive Rang-ordnung aus vier Elementen bestehen zu lassen.
Die statische Ordnung der neuen sozialen Elemente bestimmtdas Gesetz ihrer Entwickelung durch Feststellung der dynamischenOrdnung ihrer vier einzelnen Entwickelungen. Wenn man in derThat vom dynamischen Gesichtspunkte die Betrachtungen wieder-holt, die ich vom statischen Gesichtspunkte angedeutet habe, soerkennt man leicht, dass sie sich auf die Folgeordnung anwendenlassen, welche in der Ordnung der menschlichen Arbeiten sichvollzogen hat. Eine mehr ins Einzelne gehende Erwägung ergiebt,dass in der vorbereitenden Entwickelung die Reihe bisher eineaufsteigende gewesen ist.
Nach der Definition einer solchen sozialen Rangordnung erhellt,dass die Entwickelung jedes der Hauptelemente die der anderen zuerwecken strebt. Ich brauche den Einfluss nicht besonders hervor-