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Zweiter Band.
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Siebenundfiinfzigstes Kapitel.

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Siebenimdfünfzigstes Kapitel.

Beurtheilung des bereits abgeschlossenen Tlieiles der franzö-sischen Revolution; Bestimmung der Richtung in der Be-wegung der modernen Gesellschaften nach der gesummtenVergangenheit. Der positive Zustand als das Zeitalter derAllgemeinheit, gekennnzeiclmet durch das Uebergewiclitdes Geistes für das Allgemeine über den Geist für das

Einzelne.

Die beiden gleichzeitigen Bewegungen, welche seitdem 14. Jahr-hundert die modernen Gesellschaften beherrschen, haben sich nichtöiit gleicher Geschwindigkeit vollzogen. Gegen das Ende des drittenZeitabschnitts war der negative Fortschritt so vorgeschritten, dassdas Bedürfniss einer neuen Organisation klar hervortrat, doch ge-stattete das Zurückbleiben des positiven Fortschritts keine Ent-scheidung über die besondere Natur, die diese annehmen werde.Trotz dieser fehlenden Uebereinstimmung zwischen Prinzip undZiel, war doch eine Revolution nothwendig, um für Alle dieschwächliche Hinfälligkeit des alten Regiments augenfällig zuAachen und die Entwickelung der neuen sozialen Elemente richtigz u beurtheilen.

In den einzelnen Theilen Europa’s lmstand eine sehr deutlicheTfngleicldieit in dem Verfall der alten Zustände und in dem Auf-kommen neuer sozialen Zustände. In beiden Punkten waren dieei 'heblichen Unterschiede das Ergebniss der verschiedenen welt-lichen Diktaturen. Die Monarchie hatte den Umsturz der altenOrdnung und die Entwickelung der neuen mehr begünstigt. InFrankreich war dieselbe in aller Hinsicht am wichtigsten geworden;hier hatte die Erniedrigung der Aristokratie das alte politischeSystem mehr zerstört, als in England der Verfall des Königthums.The ästhetische Bewegung der französischen Nation war trotzdem,dass .sie hinter der in Italien zurückblieb, doch weiter vorge-