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Zweiter Band.
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Siebenundfünfzigstes Kapitel.

und der politischen Ansichten hervor, welche für den Erfolg nichtzu entbehren war. Sie war die Quelle der Energie und mora-lischen Offenheit, welche den Konvent weit über die konstituirendeVersammlung erhoben. Von seiner Philosophie zu weitgehendenund unbedingten Ansichten getrieben, wurde der französischeKonvent durch die Forderungen seiner Aufgabe bald genöthigt,jede Konstitution zu vertagen, um sich zu der bewundernswerthenIdee einer revolutionären Regierung zu erheben. Deshalb kommendie französischen Konventsmitglieder dazu, aller Gründung vonEinrichtungen zu entsagen, welche noch keine feste Grundlagehaben konnten, und eine ausgedehnte zeitliche Diktatur zu Orga-nismen, wie die von Ludwig XI. und Richelieu, aber mit einerrichtigen Abmessung ihres Zieles und ihrer Dauer. Diese auf dieVolksmacht gegründete Diktatur rief die Gefühle der Brüderlichkeitwach und bei den unteren Klassen das Bewusstsein ihrer poli-tischen Bedeutung. Eine solche Leitung wurde durch erhabeneund rührende Opfer belohnt und hat bei dem französischen Volkeunauslöschliche Erinnerungen, ja selbst ein tiefes Bedauern hinter-lassen, welche nicht erlöschen werden, so lange diesem Instinktnicht seine gerechte Befriedigung geworden sein wird. Die Orga-nisation der revolutionären Diktatur suchte die moralische Re-gierung von der politischen zu trennen. Dies zeigte die Thätigkeitder berühmten freiwilligen Verbindung der Jakobiner, welcheausserhalb der Staatsgewalt hauptsächlich die Aufgabe hatte, durchbessere Erwägung des gesammten Ganges der Regierung lichtvolleAndeutungen zu machen. Man findet noch weitere Andeutungenin den verschiedenen Versuchen, die gemacht wurden, um für eheNeubildung der französischen Sitten neue politische Einrichtungenzu schaffen.

Der Werth der Häupter der revolutionären Bewegung und de*der Massen, welche sie mit einer bewundernswerthen Ergebenheitunterstützten, führten zum Triumph werthvoller Wahrheiten. D' edabei vorgekommenen schweren Irrthümer gingen aus der hei'f'sehenden Philosophie hervor. Diese Philosophie nahm, anstatt dieBestrebungen der Menschheit den früheren Umgestaltungen anü 11 'knüpfen, die Gesellschaft, als sei sie ohne eigene Antriebe un* 1völlig der willkürlichen Thätigkeit des Gesetzgebers unterworfel 1 '