Siebenunclfünfzigstes Kapitel.
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einen systematischen Schutz beschleunigt wird, mehr und mehr indie europäische Gesellschaft ein. Die ebenso ermuthigte ästhetischeEntwickelung führt trotz der Hemmnisse einer verworrenen undunsteten Lage zu wundervollen Werken und Zeugnissen der vollenErhaltung, ja selbst Ausdehnung der poetischen und künstlerischenFähigkeiten der Menschheit. Die wissenschaftliche Entwickelunggelangt in dem unorganischen Gebiet zu hohem Glanz und beginntdie Unverträglichkeit des positiven Geistes mit der alten Philosophiezu zeigen, namentlich durch eine Folge wichtiger Entdeckungen,welche das System der astronomischen Begriffe erneuern. Endlichvollzieht sich unter diesem Anstoss eine entscheidende Wendung
Ö
durch die glückliche Befreiung des positiven Geistes, welche biszu dem vorläufigen Ausgleich reicht, den Descartes eingeführtFat. Es war dies die letzte Umgestaltung in der von Plato undAristoteles vorgenommenen Theilung der Philosophie in die derNatur und Moral. Diese Theilung war schon zu Gunsten derMetaphysik von den Scholastikern des Mittelalters verändert worden.Eie positive Methode tritt nun in den vollen Besitz des Studiumsder äusseren Welt; sie beschränkt die alte Methode auf das Gebietdes Verstandes und der Gesellschaft. Diese gesammten kritischenund organischen Vornahmen führen zu einem nicht wieder gut zuMachenden Angriff gegen die Grundlagen der alten Wirtschafts-weise und machen eine totale Erneuerung unvermeidlich. Alleindie Metaphysik fuhr in stets inkonsequenter Weise fort, die sozialeErneuerung auf die widerspruchsvolle Erhaltung der ohnmächtigenTrümmer der Vergangenheit zu stützen.
Gleichzeitig macht die Diktatur der industriellen Entwickelungdas grösste Zugeständnis, welches mit dem alten System sichErträgt, durch Unterordnung der militärischen Thätigkeit unterdie industriellen Erfolge, welche das Ziel der europäischen Politikbilden. Auch die ästhetische und wissenschaftliche Entwickelung,deren Glanz sich erhält, erlangen ein ähnliches Uebergewicht. Sie^ginnen, sich von allem beliebig gewährten Schutz zu befreien undEigen sich in die moderne Lebensweise durch ihren wachsendenEinfluss auf die Erziehung ein. Während so diese dreifache Ent-nickelung mit dem ursprünglichen Regiment sich nicht mehrErträgt., dehnen sich die Fehler, welche der ausschliesslichen Be-