biebenundiunfzigstes Kapitel.
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vermag die geistige Reorganisation nicht zu leiten und begnügtsich lediglich mit Aufrechthaltung der äusseren Ordnung. Diegeistige und moralische Führung wird der Konkurrenz philoso-phischer Versuche überlassen. Die neuen sozialen Elemente setzenjede ihre besondere Entwickelung fort und lassen so die Noth-wendigkeit einer allgemeinen Zusammenstellung hervortreten. DieIndustrie zeigt unwiderleglich das Bedürfniss, die Harmoniezwischen den Unternehmern und Arbeitern herzustellen, für welchederen Antagonismus keine genügenden Bürgschaften mehr bietet.In der wissenschaftlichen Entwickelung lässt die Ausdehnung derpositiven Methode auf das Studium der lebenden Körper, ein-
schliesslich der geistigen und moralischen Vorgänge, die Fehlereiner Vereinzelung hervortreten, welche immer enger und empi-rischer zu einer Zeit wird, wo der Gang des menschlichen Geistesdie Substitution des synthetischen Verfahrens für das analytischeverlangt..
Diese kurze Wiederholung ergiebt, dass meine historischeUntersuchung (he einfache Entwickelung des Gesetzes der drei
Aistände darlegt, welches damit eben so voll bewiesen ist, wie
jedes andere Gesetz der Naturphilosophie. Dieses Gesetz erklärtVom Begum des niedrigsten Grades der Civilisation an bis zu denZuständen der fortgeschrittensten Völker den Charakter allergrossen Umgestaltungen der menschlichen Zustände, die Be-
theiligimg einer jeden bei der gemeinsamen Aufgabe, ihre fortge-setzte Abstammung und führt so zu einer vollkommenen Einheit’md einem strengen Zusammenhang in diesem ungeheueren Schau-spiele. Ein Gesetz, welches solche Bedingungen erfüllt, kann nichtmehr für ein einfaches Spiel des philosophischen Geistes gelten11 nd enthält sicherlich den abstrakten Ausdruck der allgemeinenW ahrheit, so dass es zur Anknüpfung der Zukunft an die Ver-gangenheit benutzt werden kann. Die soziale Entwickelung wird’larnit trotz deren charakteristischer Mannichfaltigkeit auf einelaste Regel zurückgeführt, welche zwar bei dem isolirten Studiumriuer engem Gestaltung kaum bemerkbar ist, aber unwiderleglich’vird, wenn man den Fortschritt im Ganzen untersucht. Ueberdiesläset die Benutzung dieses Gesetzes, mit Ausschluss aller Willkür,ä'e Richtung der jetzigen Civilisation bestimmen. Es ergiebt sich
Couate-Kig, PoaltWe Philosophie. II. 27