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Zweiter Band.
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Siebenundfünfzigstee Kapitel.

Belohnung für alle Dienste sah. Ihre leeren Anstrengungen habenbesser zu der Einsicht geführt, dass in der modernen Oekonomiematerielle Unternehmen von unmittelbarer Nützlichkeit immer dieHauptquelle des Reichthums bilden werden, trotz aller Verbesse-rung der sozialen Zustände. Dagegen müssen die verschiedenenspekulativen Arbeiten, welche wegen ihrer mehr vermittelten undentfernten Bestimmung weniger leicht gewürdigt werden können,ihren Lohn in ihrer grösseren Bedeutung finden. Es wäre ebenso verderblich wie chimärisch, wenn man das grösste Vermögenmit der höchsten Bedeutung verbinden wollte.

Die sozialen Bedürfnisse zeigen sich selbst bei denen, die siebeseitigen wollen. Auch besteht jetzt eine Art von geistiger Machtbei den Literaten und Metaphysikern, welche durch einen täg-lichen Unterricht, sei es mündlich oder schriftlich, im Innernder Parteien die Anwendung der sozialen Lehren leiten. Das Un-regelmässige einer solchen Macht hindert sie nicht, ihre Thätig-keit, oft auf eine beklagenswerthe Weise, fühlen zu lassen. Die streng-sten Gegner einer Trennung der Gewalten sind oft die, welcheeiner solchen Nothwendigkeit sich am Dienstfertigsten unterwex-fen.Es handelt sich um die Entscheidung, ob die modernen Völker,statt eine auf eine neue Philosophie gegründete geistige Organisationzu erhalten, ohne Ende durch Organe ohne Kenntnisse und Ueber-zeugung geleitet werden sollen, die in Folge einer beklagens-werthen Leichtigkeit alle Thesen vertheidigen zu können, sich alsspekulative Führer der Menschheit hinstellen. Je mehr man dieseFrage erwägt, desto mehr wird man fühlen, dass der Civilisationdie Hauptentwickelung der Theilung der Gewalten zufällt, die imMittelalter nur erst entworfen war.

Unsere Gesellschaftsleben will die Regierung mehr moralischund weniger politisch machen. Die geistige Reorganisation istnicht blos die dringlichste, sondern auch die best vorbereitete. Vonder einen Seite sind die Regierungen bereit, der Leitung einessolchen Unternehmung zu entsagen und dieselbe der Philosophieanzxxvertrauen, welche sich des Vorsitzes dabei würdig erweisenwird, und von der anderen Seite erkennen die Bevölkerungen,die mit metaphysischen Täuschungen gemissbraucht worden, nachden Erfahrungen eines halben Jahrhxxnderts, dass alle die soziale®