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Siebenundfunfzigstes Kapitel.
sehen Regierung besteht, verlängert die Trennung der Völker,deren Wiedervereinigung nur aus dem unterdrückenden Ueber-gewicht eines von ihnen hervorgehen könnte. Trotz der Gemein-samkeit ihrer gleichartigen Civilisation könnten die fünf grossenNationen, die gegenwärtig die Auserlesenen der Menschheitsind, nicht ohne eine unterdrückende Tyrannei einer einzigenweltlichen Gewalt unterworfen sein. Aber unterdessen würdenihre täglichen Berührungen die Vermittelung einer Autorität er-fordern, welche ihren gemeinsamen Interessen entspräche. Dieswürde, wie im Mittelalter, das bedeutsame Vorrecht der geistlichenGewalt sein, die, diese Völker durch dieselbe Erziehungsweise ver-knüpfend, allein eine einstimmige Zustimmung erhalten und diesozialen Aufgaben im Interesse Europas lösen könnte.
Man muss die unbestimmten und absoluten Bestrebungen einernutzlosen Menschenliebe beseitigen und die Einrichtung der geistlichenGewalt auf diejenigen Völker beschränken, deren Ergebnisse siedazu fähig machen, und sich Vorbehalten, später einen solchenOrganismus selbst über die weisse Rasse hinaus in dem Maasseauszudehnen, als die übrigen Arten genügend gebildet sein werden.
Die neue Philosophie wird die aus der Einerleiheit der mensch* '
liehen Natur hervorgehenden Bande befestigen, ihr Geist ist vor- j
nehmlich berücksichtigend, und sie wird die positiven Nationenvon den theologischen und selbst von den metaphysischen unter-scheiden. So wirkte im Mittelalter dieselbe Eigenschaft sowohlauf Vereinigung der verschiedenen Völker, als auch auf di®Trennung von denen, die in dem polytheistischen Zustande oderdem des Fetischglaubens geblieben waren. In dieser Beziehungwird kein anderer Unterschied zwischen diesen beiden Fällen be-stehen, als die ausgedehntere Bestimmung des modernen Organis-mus und die versöhnende Richtung einer Lehre, die alle Zu-stände der Menschheit zu einer Entwickelung verknüpft. Di ePflicht zur Ausdehnung des neuen Regiments auf das ganze euro-päische Abendland zeigt, wie nöthig es ist, in jedem Lande di®geistliche Organisation der weltlichen vorliergehen zu lassen. ^jene allein für die verschiedenen Völker eine gemeinsame sei 11kann. Die Einführung der positiven Erziehung ist das beste Mittel»diesem dringenden Bedürfnis» unseres sozialen Zustandes Genüg®