Achtundfünfzigstes Kapitel.
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Bacon und Descartes erfasst worden ist. Ich habe, um denSchluss dieses Werkes zu erreichen, die Philosophie nach ihrenTheilen zusammenzustellen, deren Elemente ich der Reihe nachdargelegt habe. Dies ist die Aufgabe der drei folgenden Kapitel,welche zunächst von der Methode, dann von der Lehre und zuletztvon den Ergebnissen der positiven Philosophie handeln werden.
Achtundfünfzigstes Kapitel.
Das Ganze der positiven Methode.
Das Studium der einzelnen Theile der positiven Philosophielässt uns nun diese Philosophie übersehen, deren Geist nicht anderskennen gelernt werden konnte. Nur in dieser Weise konnte derCharakter jeder Gestaltung der Positivität erfasst werden. DieGleichartigkeit dieser einzelnen Theile zeigt, dass sie nach der-selben Philosophie, deren Natur und Bestimmung bis jetzt nichtgenug haben erkannt werden können, hinstreben. Zur Kennzeich-nung dieser Philosophie habe ich noch deren einzelne Begriffeneben einander zu ordnen, und zwar zunächst die logischen unddann die wissenschaftlichen.
Aus dem Studium der Vergangenheit ergiebt sich die Nothwendig-keit der geistigen und moralischen Reorganisation der fortgeschritten-sten Völker. Männer, die diese Nothwendigkeit noch nicht vollin sozialer Hinsicht einsehen, werden doch in spekulativer Hinsichtdieses Bedürfniss der jetzigen Zeit, wo die Vereinzelung der wissen-schaftlichen Arbeiten die Ergebnisse früherer Anstrengungen zuverfälschen droht, erkennen. Die best begründeten abstraktenAuffassungen können nur durch eine fest begründete Gemeinschaft-lichkeit bestehen; ohne solche würde sich bei den Modernen diegleiche beschämende geistige Erniedrigung zeigen, welche die theo-logischen und metaphysischen Abschweifungen unter den griechi-schen Völkerschaften des Alterthums und des Mittelalters ver-