Band 
Zweiter Band.
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Achtundfünfzigstes Kapitel.

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Fluida gern anerkennen, um ihre Theorien von diesem metaphy-sischen Aufbau zu befreien, allein sie können sich dem Ueber-gewicht der Algebra nicht entziehen, welche eine solche Grundlagenicht entbehren kann. Die mathematische Philosophie wird deshalbbald ausserhalb ihres eigenen Gebiets nur noch bei den astro-nomischen Studien den Vorsitz einnehmen, deren allgemeine Leitungihr in Anbetracht der geometrischen und mechanischen Natur allerihrer Probleme angehört. Indess selbst in diesem letzteren Fallezeigt das Uebergewicht der Geometer in der Astronomie einen er-zwungenen und unsicheren Charakter. In der That besteht dernormale Zustand in der Astronomie wie in der Physik in der Be-nutzung dieses wunderbaren geistigen Instrumentes durch die,welche seine Bestimmung begreifen, und nicht durch die, welcheblos dessen Bau verstehen. Seit der, übrigens erst neuerlich ge-schehenen Entwickelung der Mechanik des Himmels, haben dieeigentlichen Astronomen, wie Bradley, Mayer, Lacaille, Her-schel, Delambre , Olbers u. s. w., oft von dem Uebermutli derGeometer gelitten. Letztere meinen in Folge eines gesteigertenGefühls von der Tragweite des Voraussehens der Bewegungen inBezug auf Vorgänge, die sie sehr wenig studirt haben, die Bolledes Beobachters auf die Bestimmung gewisser Coeffizienten be-schränken zu können, was mehr als einmal wirkliche Entdeckungenerschwert hat. So lässt alles glauben, dass das Uebergewicht desmathematischen Geistes schnell abnehmen wird und sich innerhalbder Grenzen seines eigentlichen, zugleich abstrakten und konkretenGegenstandes halten wird, wie ihn dieses Werk bestimmt hat.

Diese Betrachtungen lassen, wenigstens durch Ausschliessung,den Vorrang des soziologischen Geistes hervortreten ohne dassman seine Fälligkeit zur Leitung der allgemeinen Erwägungender Ohnmacht des mathematischen Geistes für dieselbe Aufgabegegenüber zu stellen braucht.

Die verschiedenen Untersuchungen gestatten keinen anderenallgemeinen Gesichtspunkt als den menschlichen oder genauer, densozialen. Um die Anrechte des soziologischen Geistes auf die Ober-hoheit zu verstehen, genügt es, alle Begriffe als eben so viele Er-gebnisse des menschlichen Verstandes zu betrachten. Seitdem diePhilosophen über die geistigen Vorgänge nachdenken, haben sie