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Zweiter Band.
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Aehtundfünfzigstes Kapitel.

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Gestaltung eine vorgeschrittenere und dem wahren philosophischenStandpunkt näher stehende Stufe.

Auf diese zweite Gestaltung der Positivität folgt die physikali-sche und chemische Gestaltung derselben. Um die Zahl der Stufenin der logischen Entwickelung zu vermindern, habe ich die chemi-schen Studien mit den physikalischen vereinigt, allein ich werdein dem folgenden Kapitel deren wissenschaftliche Beurtheilung ge-trennt halten. Die Chemie wendet allerdings die erforschendeMethode nicht mit der Vollkommenheit an, wie dies in der Physikgeschieht. Das alleinige logische Attribut, welches der Chemiezugehört, besteht in der Kunst der Namengebung. Nun scheintmir aber diese Geschicklichkeit, trotz ihrer Bedeutung, eine Trennungnicht zu verlangen, die den Gang der positiven Ausbildung nurschwer verständlicher machen würde. Dieses zwiefache Studiumbildet ein Band zwischen den beiden Enden der Spekulation. Voneiner Seite vollendet es das Studium der Welt und bereitet dasdes Menschen oder vielmehr der Menschheit vor; von der anderenSeite ist die Verwickelung ihrer Gegenstände eine vermittelnde undentspricht einem mittleren Stand der positiven Forschung. Dieverwickeltere Natur der Vorgänge erfordert hier nicht blos dieKunststücke der mathematischen Begründung und die auf alleSinne ausgedehnten Hülfsmittel der astronomischen Forschung,sondern auch eine neue Art der Beobachtung, nämlich die Ver-suche. Gerade in der Physik wird die gesunde Philosophie immerdas Recht der versuchenden Methode aufstellen, einer Methode diefrüher weder möglich noch nothwendig war und welche später unzu-reichend und selbst trügerisch wird.

Die Korpuskulartheorie oder die atomistische Lehre ist end-lich das Mittel, um dieser dritten Stufe des positiven Geistes Un-charakteristisches Aussehen zu verleihen. Indem sie auf die Vor-gänge angewendet wird, welche die kleinsten Theilchen betreffen,so bleibt, ein solcher Begriff auf diese Vorgänge beschränkt, wieauch die entsprechenden Versuche es sind. Wenn die logischenund wissenschaftlichen Bedingungen hier genügend erfüllt seinwerden, so wird diese dritte Gestaltung der Positivität der zweiten,astronomischen, ebenso überlegen sein, wie diese der mathematischenGestaltung. Die mannigfaltigere und verwickeltere Natur dieser