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Achtundfüni'zigstes Kapitel.
der positiven Entwickelung gegen die erste bestimmter, als mangewöhnlich meint. Allerdings handelt es sich auch hier nur umdie geometrischen und mechanischen Vorgänge, die bereits abstraktin der Mathematik betrachtet worden sind, allein die Schwierig-keit ihrer Ermittelung verleihen der Astronomie einen anderenCharakter. Die Beobachtung bildet selbst in der Geometrie dieUnterlage für die denkende Thätigkeit; allein sie tritt hier we-niger hervor im Vergleich mit der ungeheuren Ausdehnung derdaraus gezogenen Folgerungen. In der Astronomie dagegen ent-wickelt sich der Geist der Beobachtung unmittelbar; hier zeigt dieeinfachste und allgemeinste der vier Arten von Beobachtungenihre ganze Tragweite. In wissenschaftlicher Hinsicht ist die Astro-nomie der fundamentale Theil des Systems von Kenntnissen desUnorganischen, und sie ist ebenso in logischer Hinsicht das voll-kommenste Muster des Naturstudiums. Sie hat mehr wie jedeandere Wissenschaft den Gang der menschlichen Spekulation be-einflusst und hat hauptsächlich die anfängliche Philosophie durchBegriffe verändert, welche aus dem Studium der äusseren Welthervorgegangen sind. Bei ihr muss man zunächst lernen, worindie Erklärung eines Vorganges besteht, sei es in Folge der Aehn-lichkeit oder durch Verkettung.
Die Astronomie ist ebenso rationell wie positiv, weil sie daseinzige Beispiel jener philosophischen Einheit darbietet, die manbei jeder Art von Spekulation festhalten muss und welche alleArten vertragen müssen, sofern man nur nicht ein Vorhersehenverlangt, was mit der Natur der Vorgänge sich nicht verträgt.Keine andere Wissenschaft offenbart mit so viel Sicherheit diesesVoraussehen, das den Haupt-Charakter der positiven Lehre bildet.Wenn man von den Eingebungen absieht, welche man der Ueber-legenheit des mathematischen Geistes schuldet, gehen die Unvoll-kommenheiten der Astronomie in philosophischer Hinsicht aus einerzu unbestimmten Würdigung ihrer Untersuchungen hervor, derenNatur sowohl für das Objekt, wie für das Subjekt nicht so scharfumschrieben ist. Deshalb behält sie einen Hang zu absoluten Be-griffen, der indess nicht so stark wie in allen anderen Wissen-schaften hervortritt. In Widerspruch mit den Vorurtheilen, welchedie Geometer über die Astronomen stellen, bildet die astronomische