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Paris nebst einigen Routen durch das nördliche Frankreich : Handbuch für Reisende / K. Baedeker
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Rechtes Ifer der Seine

Das .Pariser Leben bewegt sich hauptsächlich am rechten Seine-Ufer, dem größeren und wichtigeren Teile der Stadt. Hier befindensich die verkehrreichsten Straßen, die Boulevards; die schönstenPromenaden und Plätze, die Champs-Elysees ; das Louvre mitseinen Kunstschätzen; das Hotel de Ville; viele prächtige Kirchen;die Oper und die andern großen Theater; das Palais-Royal; dieyfationalhibliothek, die Börse und die Bank von Frankreich,das Hauptpostamt, die Central-Markthalle, das Conservatoiredes Arts et Metiers, der große Friedhof Pere-Lachaise u. s. w

1. Place de la Concorde, Tuileriengartenund Champs-Elysees .

Den großartigsten Eindruck von Paris und der besonderen Schön-heit , die die französische Hauptstadt vor allen andern Weltstädtenvoraus hat, erhält man auf der weiten Strecke zwischen dem Louvreund der Place de la Concorde , sei es, daß man aus dem Tuilerien-garten nach 0. auf den Prachtpalast der französischen Könige, nachMW. am Luxorobelisk vorbei über die Champs-Elysees bis zum Arede l’Etoile, nach SW. über die Ausstellungsgebäude auf den Eiffel-turm und die Invalidenkuppel blickt, sei es, daß mail auf einer dernahen Seinebrücken, namentlich dem Pont de la Concorde , das Augestromauf- und stromabwärts schweifen läßt.

Die **Place de la Concorde (PL II 1ü, IS; II), der Mittel-punkt der glänzenden westlichen Hälfte von Paris , zwischen denChamps-Elysees (S. 62) und dem Tuileriengarten (S. Ö9), ist einerder schönsten, größten und merkwürdigsten Plätze der Welt. Seinejetzige Gestalt erhielt er im ,1. 1854 durch den aus Köln gebürtigenBaumeister Ilitlorff. Im xvm. Jahrli. lag er noch außerhalb derStadt. Ein Reiterstandbild Ludwigs XV., bei dessen Errichtung im■I. 176ß die. Stimmung des Volks bereits in den bittersten Epigram-men zu Tage trat (»il est ici connne ä Versailles, il est Sans eoeur et