220 ff- Ufer, 14.
VINCEXNES.
sich der große Rennplatz (Champ de Courses, S. 30) und einigeSchanzwerke anschließen, scheidet es in zwei Teile.
Die westlichen Anlagen umschließen zwei künstliche Seen, denanmutigen Lac de St-Mande, unweit des nordwestlichen Eingangs(S. 21!); am Ufer ein Cafe), und den Lac Daumesnil oder de Cha-renton, im SO. Letzterer, gegenwärtig für die Weltausstellung ab-geschlossen , ist der größte See des Parks und besonders So. vonRuderbooten belebt. Seine beiden Inseln sind durch Brücken mitdem Südufer und mit einander verbunden (Überfahrt vom Nordufer10 c.). Auf der östlichen Insel ein Cafe und eine künstliche Grotte,darüber ein Tempelchen. Auf der westlichen Insel der Pavillon desForSts, mit einer großen Sammlung von Holzarten und ihrer Ver-wendung zu den verschiedensten Zwecken, Ansichten waldreicherAlpen- und Pyrenäenthäler u. dgl., von der Weltausstellung 1880:zugänglich So. 10-5 (oder 4), Mi. Do. Sa. 12-5 (oder 4) Uhr.
Im südlichen Teile des Parks, östl. von Charenton, einige Hos-pitäler für Arbeiter; weiter östlich der Lac de Gravette, der durcheine Dampfmaschine ans der Harne gespeist wird, und der Pond-Point, mit Aussicht auf die Ufer der Marne und Seine.
Im östlichen Teile des Parks steht vorn, südl. von der Feuer-werkerschule (Ende de Pyrotecknie), ein Obelisk (Pyramide) an-geblich an der Stelle der Eiche, unter der Ludwig der Heilige Rechtsprach. Der Lac des Minimes , ebenfalls ein künstlicher See, um-schließt drei Inseln, deren kleinste durch eine Brücke mit dem Uferverbunden ist (auf der Insel das S. 210 erwähnte Rest, de la Porte-.laune). Die „Route eirculaire“, die in einiger Entfernung um denSee führt, bezeichnet die Einfriedigung des Klosters der „FiAresMinimes“, das an der Stelle des Sees lag. — Die Allee im NO. desSees führt nach dem Bahnhof Fontenay-sous-Bois (8Hin.; S. 330).
Im SW. des Parks von Vincennes liegt
Charenton . — Cafes-Restaur. : C. fli^ la Terrasse mul C. d uPont, bei der Seinebriicke; Reet. Barat, Ruc St-Mande 04-, einfachaber ganz gut, mit Garten.
Charenton, die Endstation der Pariser Seinedampfer (S. 210)und mehrerer Tramways (S. 218), an der Mündung der Alarm indie Seine, zählt zusammen mit den westl. anschließenden OrtschaftenConßans und CarriSres 17 000 Einwohner und ist durch Brückenmit dem am r. Ufer gelegenen Alfortville verbunden. Die 1006 mitBewilligung Heinrichs IV. erbaute protestantische Kirche wurde1085 nach der Aufhebung des Edikts von Nantes (S. 344) zerstört.— Östlich von Charenton : Ft.-Maurice, mit einer 1830 gegründetenIrrenanstalt, deren Bauten mit ihren Bogengängen und Dächern imitalienischen Stil malerisch am Abhang aufsteigen. Vor dem Stadt-haus von St-Haurice ein Biistendenkmal für den hier geborenenHaler Eng. Delacroix (S. xi.i).
Von Charenton nach St-Mnur s. S. .'130,