Latin.
L. Ufer. ie. 241
omnia“ anzeigt. Hie Vorträge sind öffentlich und unentgeltlich.Das College de France hat 12 Lehrstühle; es gehört nicht zur Uni-versität., sondern stellt direkt unter dem Unterrichtsminister. Vorder Fassade, an der Ttue des Ecoles, ein Bronzestandbild des Phy-siologen Claude Bernard (f 1878), von Guillaume; in der Garten-aulage r. eine Bronzestatue Dante’ s (f 1321), von Aube. ln demHof nach der Rue St-Jacques zu: ein Standbild des Gelehrten Bude(t 1540), der sich um die Gründung des College verdient gemachthat, von NI. Bourgeois, sowie mehrere lironzehiisten von Gelehrten.Im Vestibül ein großes Marmorstandbild des Ägyptologen Cham-pollion (f 1832), von Bartholdi .
Nun zwischen der .Sorbonne und dem College de France die alleRue St-Jacques hinauf. R. der Neubau der Sorbonne , mit, demSternwartenturm; 1. das 1887-96 neu erbaute Dycee Btmis-le-Grand, ehemals als College de Olermout den Jesuiten gehörig, unddas 1892-97 vergrößerte Gebäude der Genie de Droit (juristischeFakultät der Universität, s. S. 239). Ecke der Kue Soufflot.
Die breite Kue Soufflot (PI. 11 19; F), die vom Luxemburg-Garten (S. 273) kommt, mündet üstl. auf den Platz vor der West-fassade des Pantheons. Am Ausgang der Straße: 1. die 1771 vonSoufflot. ausgeführte (>st,fassade der Ecole de Droit; r. die 1849 erbauteMairie des V. Arrondissements. Dieser gegenüber ein Bronze-standbild Rousseau’s (1718-78), von Bertliet, 1889 errichtet.
Das *Pantheon (PI. R19; V) steht auf dem höchsten Punkteder linksufrigen Stadt („le mont de Paris“; 60m ti. M.) an der Stelleeiner über dem Grabe der h. Genovefa, der Schutzpatronin vonParis (122-512), erbauten Kirche, die wegen Baufälligkeit Mitte, desxvm. Jahrhunderts abgebrochen wurde. Der heutige Bau, 1764-1790 nach Soufflot’s Plänen ausgeführt, war ebenfalls der h. Ge-novefa geweiht, aber die Nationalversammlung verwandelte 1791die Kirche in ein „Pantheon “ zur Beisetzung hervorragender Männer,mul gab ihr die Überschrift: „Avx t/rands kommes Ja putrie re-eomiaissante“. Mit Mirabeau wurde am 15. April 1791 der Anfanggemacht (S. 171); am 10. Juli folgte die Überführung der GebeineVoltaire’s . Von 1822 bis 1830 und von 1851 bis 1885 diente das Ge-bäude wieder dem Gottesdienst (Eylirn Ste-Genevieve). Zur Be-stattung Victor Hugo’s (S. 64) wurde es seiner republikanischenBestimmung zurückgegeben.
Der großartige Bau hat die Gestalt eines gleicharmigen Kreuzes,112m lang, 84m breit. Ihn überragt eine 83m hohe Kuppel, derenTrommel von einem korinthischen Säulengang umgehen ist. Mit demKreuz über der Laterne erreicht die Gesamthöhe 117m über demBoden. Eine riesige Vorhalle mit 22 korinthischen Säulen von 25mHöhe bildet die Westfront. Im Giebelfeld (36m lang, 7m hoch) einberühmtes * Hochrelief von David d’Anyers: Frankreich verteilt
Baedeker’s Paris. 15. Aufl. 16