Latin.
PAXTHEOX.
L. Ufer. 1 $. §43
Pilgerzug zu den Reliquien der h. Genovefa (1130) und Bittgangmit diesen (1496) von Maillot (außerdem ein Gobelin „Gratiaplena“); l. der Frankenkönig Chlodwig gelobt vor seinem Siege beiTolbiaeum Bekehrung zum Christentum uud wird getauft., von Jos.Blanc . — Weiter, an (1.) Statuen des h. Gregor von Tours , vonFremiet, und des h. Bernhard, von Joußroy, vorüber in den
Östl. Kreuzann. Wandgemälde: der Tod der h. Genovefa vonJ.-P, Laurern; in der Wölbung der Apsis ein Mosaik von Hebert ,Christus dem Engel Frankreichs die Geschichte seines Volkes zeigend;auf der andern Seite *die h. Genovefa über der belagerten StadtParis wachend und ihr Lebensmittel zuführend, von Puvis de Cha-varmes (1898 gemalt). — Die Statue der h. Genovefa ist vonGuillaume , die große befremdliche Statue der Freiheit., an derStelle des ehemaligen Altars, von Falguiere. — Weiter, an (1.)Statuen des h. Johann de Matha, von Hlalle .. und des h. Vincenzvon Paula, von Falguiere , vorüber in den
Nördl. Kreuzarm. Wandgemälde: r. Jearme d’Arc in Domremy ,vor Orleans, in Reims und auf dem Scheiterhaufen, von Lenept'en ;an der Nordwand *Gebet, Arbeit, Vaterlandsliebe, Aufopferung, vonfJombert, 1900 vollendet (außerdem ein Gobelin: „Pro Patria“): andev folgenden Wand der h. Ludwig als Kind, als Herrscher und alsGefangener der Sarazenen, von CabaucJ.
Zur Besteigung der Kuppel bedarf man, ebenso wie zum Besuchder Grabgewölbe, einer schriftlich einzuholenden Erlaubnis der Admini-stration des Beaux-Arts (Riie de Valois 3, im Palais-lloyal;. Dev Aufgang zur Kuppel ist im nördl. Kreuzann. Man steigt zunächst 139 Stufenhinan bis zum Dach, dann 192 bis zur ersten Kuppel, wo man das großeGemälde von Gros (S. 242) in der zweiten Kuppel aus der Kühe sehenkann. Weitere 94 Stufen führen bis zur Laterne, wo sich oiue weiteAussicht über Stadt und Umgehung darbietet, ausgedehnter, aber wenigermalerisch als von Notre-Dame , weil man den Lauf der Seine und dieBrücken entbehrt.
Der Eingang zu den G-ruftgewölben (caveaux; Erlaubnis zum Ein-tritt s. oben; am 2. Nov. 10-4 Uhr frei) ist hinten im Östl. Kreuzarm links.R. das geschmacklose Denkmal J.-J. Eou**eau > * (1712-88). Auf der an-dern Seite r. das einfache Denkmal des Architekten Soufflot (1713-1781);h das Denkmal Voltaire ?* (1894-1778) mit seiner Statue nach Houdon.Unter dem r. Krenzarm des Gebäudes wird ein Gipsmodell des Pantheonsgezeigt. Weiter 1. ein Grabgewölbe, in dem jetzt die Überreste desGenerals Lazare, Oarnot (1753-1823), des Generals Marrrou (1789-96),des tapferen Kapitäns Ln Tour <VAuvergne. (1743-1800), der jede Be-förderung verschmähte und dafür von Napoleon den Titel „lo premiergrenadier de Prance.“ erhielt, des Volksrepräsentanten Baudin (1811-51;8. 191) und des 1804 ermordeten Präsidenten Sadi Cawnf beigesetzt;sind. Weiter Victor Hugo (1802*85), Marschall Laune* (1769-1809), derMathematiker Lagrange (1786-1813), der Seefahrer Bougainville (1729-1811) und eine Anzahl jetzt vergessener Senatoren des ersten Kaiser-reichs. Der Ausgang ist an der W.-Seite beim Hauptportal (Trinkg.).
Die Nordseite des Pantheonplatzes nimmt zum großen Teil daslange Gebäude der
Bibliothek Ste-Genevieve (PI. R 19; V) ein, 1843-50 vonLabrouste erbaut. An der Lang- und der östlichen Schmalseite
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