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gegenwärtigen Arbeitslohnes uns neulich glaubhaft gemacht werdensollte. Ganz genau kann der Arbeitsprcis natürlich nirgends ange-geben werden, da oft an demselben Orte und für dieselbe Art derArbeit nicht blos je nach der verschiedenen Gcschicklichkeit der Arbeiter,sondern auch nach der Willigkeit oder Kargheit der Arbeitgeber ver-schiedene Preise gezahlt werden. Wo der Arbeitslohn nicht gesetzlichrcgulirt ist, da läßt sich nur sagen, welches der üblichste ist; die Er-fahrung scheint aber dafür zu sprechen, daß Gesetze ihn niemals aufeine passende Weise rcgulircn können, so oft sie auch mit diesem An-spruch auftraten-').

Die Neal-Vcrgütung der Arbeit, nämlich die wirkliche Quan-tität von Lebens- und Gcnußmitteln, welche die Arbeit einbringt,nahm im Laufe des gegenwärtigen Jahrhunderts vielleicht in nochgrößerem Maaße zu, als der Geldpreis derselben. Es ist nicht nurdas Getreide etwas wohlfeiler geworden, sondern auch viele andereDinge, welche den arbeitsamen Armen eine angenehme und gesundeAbwechselung in den Nahrungsmitteln darbieten, sind in ihremPreise bedeutend heruntergegangen. Die Kartoffeln z. B. kostenjetzt bei uns fast allenthalben nur halb soviel, als vor dreißig odervierzig Jahren, und dasselbe läßt sich von den Rüben, dem Kohl,den Mohrrüben sagen, lauter Dingen, die früher mit dem Spaten,jetzt aber gewöhnlich mit dem Pfluge bestellt werden. Auch alleArten von Gartengewächsen sind wohlfeiler geworden. Die Acpselund selbst die Zwiebeln kamen im letzten Jahrhundert meist ausFlandern . Die großen Fortschritte in der Verfertigung der gröberenLeinen- und Wollenzeugc haben den Arbeitern bessere und wohlfeilereKleidung verschafft, so wie die vervollkommnete Bearbeitung der gro-ben Metalle ihnen sowohl wohlfeileres und besseres Handswerkszcug,als auch manches angenehme und bequeme Hausgcräth geliefert hat.Allerdings sind Seife, Salz, Lichter, Leder, gegohrencs Getränk,hauptjächlich durch die darauf gelegten Steuern, viel theurer gewor-ben; allein das Quantum, welches der arbeitende Arme von diesenDingen nothwendig braucht, ist so gering, daß die Erhöhung ihresPreises der Verminderung, die in so vielen andern Dingen einge-treten ist, nicht gleichkommt. Die gewöhnliche Klage, daß der LuruSsich bis auf die untersten Volköklassen erstreckt und die arbeitenden