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gigcn Handwerker arbeiten nicht immer für den öffentlichen Verkauf,sondern werden von diesen oder jenen Nachbarn zu Arbeiten für denHausbedarf gebraucht. Daher fehlt ihr Arbcitscrzcugniß häufig injenen öffentlichen Registern, die zuweilen mit so vielem Geprängeveröffentlicht werden, und nach dcncir unsere Kaufleute und Fabrikan-ten sich's oft cillcr Weise herausnehmen, das Gedeihen oder den Ver-fall der größten Reiche vorherzusagcn.

Obgleich die Veränderungen im Arbcitspreisc nicht nur nichtimmer mit denen im Preise der Lebensrnittel übereinstimmen, son-dern ihnen sogar oft ganz entgegengesetzt sind, so darf man sichum deswillen doch nicht einbilden, daß der Preis der Lebensrnittelauf den der Arbeit keinen Einfluß habe. Der Geldpreis der Arbeitwird nothwendig durch zweierlei Umstände bestimmt, durch die Nach- tfrage nach Arbeit, und durch den Preis der Lebens- und Gcnußmittcl.Die Nachfrage nach Arbeit bestimmt, je nachdem sie eine zunehmende,sich gleichbleibende oder eine abnehmende ist, je nachdem sie also einezunehmende, sich gleichbleibende oder abnehmende Menschenmengefordert, die Quantität von Lebens- und Gcnußmittcln, die dem Ar-beiter gereicht werden muß, und der Geldpreis der Arbeit wird durchdas bestimmt, was zum Ankauf dieser Quantität nothwendig ist.Wenn daher auch der Geldpreis der Arbeit zuweilen hoch ist, wäh-rend der Preis der Nahrungsmittel niedrig steht, so würde er doch,bei gleicher Nachfrage, noch höher sein, falls der Preis der Nahrungs-mittel hoch stände.

Weil die Nachfrage nach Arbeit in Jahren unverhoffter undungewöhnlicher Fülle zunimmt, in denen unverhofften und ungewöhn-lichen Mangels sieh vermindert, so geschieht cS zuweilen, daß derGclrpreis der Arbeit in jenen steigt und in diesen fallt.

In einem Jahre unverhoffter und ungewöhnlicher Fülle befin-den sich in der Hand vieler Arbeitsgeber Fonds, welche hinreichen,eine größere Anzahl gcwcrbSthätiger Leute zu unterhalten und Z"beschäftigen, als im vorhergehenden Jahre möglich war; diese unge-wöhnliche Anzahl ist aber nicht immer gleich zu haben. Daher bie-ten diejenigen Meister, welche Arbeiter brauchen, einander in bicHöhe, um sie zu erhalten, und es steigt in Folge dessen sowohl derReal- als der Geldpreis ihrer Arbeit.