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Das Gegentheil davon tritt in einem Jahre unverhofften undungewöhnlichen Mangels ein. Die zur Beschäftigung des Gewerb-flcißes bestimmten Fonds sind geringer, als im vorhcrgehendcnJahre,es wird eine große Menge Leute arbeitslos, und diese bieten dann,um Arbeit zu erhalten, einander herunter, so daß dadurch bisweilensowohl der Real- als der Geldpreis der Arbeit in'S Sinken kommt'^).Im Jahre 1710, wo ungewöhnlicher Mangel herrschte, waren Vielebereit, für ihre bloße Subsistenz zu arbeiten; in den darauf folgendenwohlfeilen Jahren war es schwerer, Arbeiter und Dicnsilcutc zubekommen.

Der Mangel in einem theuren Jahre wirkt dadurch, daß er dieNachfrage nach Arbeit verringert, auf eine Erniedrigung ihres Prei-ses, wie umgekehrt der hohe Preis der Nahrungsmittel auf eine Er-höhung desselben wirkt. Die Fülle eines wohlfeilen Jahres wirkthingegen dadurch, daß sie jene Nachfrage vermehrt, auf eine Erhö-hung des Arbcitsprciscs, wie umgekehrt die Wohlfeilheit der Nah-rungsmittel auf seine Erniedrigung wirkt. Bei den gewöhnlichenPrcisvcrändcrungcn der Nahrungsmittel scheinen diese beiden ent-gegengesetzten Ursachen einander die Wage zu halten, was wahr-scheinlich thcilwcisc der Grund ist, warum der Arbeitslohn überallfester und unveränderter ist, als der Preis der Nahrungsmittel.

Das Steigen des Arbeitslohnes erhöht nothwendig den PreisMancher Waaren, weil es den Theil desselben erhöht, der aus demArbeitslohn besteht, und insofern wirkt es auf eine Verminderung imheimischen und auswärtigen Verbrauch derselben. Dieselbe Ursachejedoch, die den Arbeitslohn in die Höhe bringt, die Zunahme desKapitals nämlich, wirkt aus eine Zunahme der produktiven Arbeits-kräfte und darauf, daß eine geringere Arbeit ein größeres Erzeugnis;liefere. Der Kapitalscigncr, der eine große Anzahl Arbeiter beschäf-tigt, ist nothwendig um seines eigenen Vortheils willen daraufbedacht, eine so geschickte Sonderling und Verthcilung mit der Arbeitvorzunehmen, daß er jene in Stand seht, die größtmögliche Produk-tciiguantität herzustellen. Auö demselben Grunde bemüht er sich,ihnen die besten Maschinen zu verschaffen, die er oder sie nur irgend^denken können. Was aber unter den Arbeitern einer Werkstatt der8all ist, das ist aus gleichem Grunde auch unter denen einer großen