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stillen. Gewiß wird eine Person, welche'diesen Kapitals- oder Einkommcns-Uebcrschuß genießt, ihn als eine» neuen Fonds ansehen, der ihm erlaubt, mehrArbeit zu unterhalten; aber dieser Ucbcrschuß wird, wenn nicht ein Theil davon i»ein neues Quantum von Lebensrnittel» verwandelt werden kann, nicht für einganzes Land ein Fonds sein können, der wirklich geeignet ist, eine neue AnzahlArbeiter zu erhalten: und diese Verwandlung wird überall da, wo jener Zuwachsnicht vom Ertrage des Bodens, sondern von dem der Arbeit herrührt, nicht Stattfinden können. In diesem Falle wird sich eine genaue Unterscheidung der AnzahlHände, welche das Gescllschastskapital beschäftigen könnte, und derjenigen, welchesei» Territorium unterhalten kann, herausstellen.

Smith definirt den Reichthum eines Staates als das jährliche Produktseines Bodens und seiner Arbeit. Es ist klar, daß diese Definition eben sodie Produkte der Manufaktur wie des Bodens umfaßt.

Nehmen wir nun an, daß eine Nation während einer gewissen Anzahl Jahredas, was sie von ihrem jährlichen Einkommen erspart hat, blos zu ihrem Manu-faktur-Kapital hinzufügt, mit Ausschluß des im Boden angelegten Kapitals, so istklar, daß sie, nach der vorhergehenden Definition, an Reichthum zunehmen wird,ohne deshalb eine größere Anzahl Arbeiter unterhalten zu können und folglich ohnewirkliche Vergrößerung des Subsistenzkonds der Arbeit. Die Ausdehnung desManufaktur-Kapitals würde jedoch Arbcitsnachfrage hervorrufe». Diese Nach-frage würde natürlich den Preis der Handarbeit erhöhen; aber wenn die jährlicheMasse der Lcbensmittcl des Landes nicht wüchse, so würde dieses Steige» baldlediglich nominell werden, weil der Preis der LebcnSmittcl mit ihm stiege.

Malthu s.

7) Der nothwendige Lohn ist nicht bei alle» Arbritsvcrrichtuugcn der näm-liche; er ist im Gegentheil nach den Gewerben verschieden. Um die Basis oderden Normalsatz in allen Gewerben zu finden, muß man untersuchen, welches dernothwendige Preis einer einfachen Arbeit sein würde, welche nur die gewöhnlichstennatürlichen Fähigkeiten verlangte, einer Arbeit, die nur mäßige Anstrengungenkostete, die mit keiner besondern Unannehmlichkeit, mit keiner offenbaren Gefahrfür das Leben des Arbeiters verbunden wäre; einer Arbeit endlich, welche alleTage des Jahres ohne Unterbrechung fortgesetzt werden könnte. So z. B. dieArbeit eines Tagelöhners auf dem Lande. Da eine solche Arbeit die gemeinstelind am Wenigsten mühsame ist, so würde sie auch die am Wenigste» kostende sein:ihr nothwendiger Lohn würde sich auf den allcrnöthigstcn Unterhalt redn-ciren. Wie kärglich wir auch diesen Unterhalt veranschlagen, er muß doch MExistenz der Arbeiter hinreiche». In dieser Berechnung nun handelt es sich »"^blos um die Personen, deren Arbeit gegenwärtig Nachfrage erfährt; man »u>ßauch die Klasse der Arbeiter erhalten; sie würde sonst immer mehr abnehme»,und die unvermeidliche Folge wäre, daß der Preis der Arbeit weit über den Nvr-malsatz steige» würde. Dieser Satz begreift also nicht allein Das in sich, waS fürdie Subsistenz des Arbeiters erforderlich ist, sondern auch die ErnährungKinder bis z» dem Zeitpunkte, wo sie wie er arbeiten können. Aus dieser Grund-