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und Verthcilung der Arbeit und durch dic immer mehr wachsende Gcschicklichkcitdcr Producenten in den Künste» und Wissenschaften.
Der laufende Preis dcr Arbeit ist dcr wirkliche Preis, den man nach dem Ver-hältnisse, in welchem sie angeboten oder Verlangt wird, dafür bezahlt; die Arbeitist theuer, wen» dic Arme selten sind, und billig, wenn sie im klcbcrfiuß vorhandensind. Wie groß auch dcr Unterschied zwischen dem laufenden und dem natürliche»Preise der Arbeit sein kann, beide Preise, wie alle Lebensrnittel, suchen sich zunähern. Wen» dcr laufende Preis dcr Arbeit ihren natürlichen Preis übersteigt,so ist das Loos des Arbeiters wahrhaft erfreulich und glücklich, und er kann sich ingrößerer Anzahl Alles, was für's Leben nützlich und angenehm ist, verschaffen, undfolglich eine kräftige und zahlreiche Familie heranbilden und erhalten. Wenn, imGegentheil, dic Zahl der Arbeiter durch eine zunehmende Bevölkerung, welche dasSteigen dcr Löhne crmuthigt hat, vermehrt wird, so sinken die Preise wieder bis zuihrem natürlichen Preis, ja zuweilen ist die Wirkung dcr Reaction von der Art,daß sie »och tiefer sinken.
Ist dcr lausende Preis der Arbeit unter ihren natürlichen Preis gesunken, soist das Loos dcr Arbeiter bcklagcnswerth; die Armuth erlaubt ihnen dann nichtmehr, sich die Gegenstände zu verschaffen, welche ihnen durch dic Gewohnheitdurchaus nothwendig geworden sind. Nur wenn durch starke Entbehrungendic Zahl der Arbeiter reducirt ist, oder wenn dic Nachfrage nach Händenzunimmt, steigt der laufende Preis der Arbeit wieder auf ihre» natürlichen zurück.Dann kann sich der Arbeiter noch einmal die mäßigen Genüsse verschaffen, welchesein Glück ausmachten. R i c a rdo.
13) Dic ungeheure Zunahme an Kommunikationen zwischen den verschiedenenProvinzen des britischen Reiches, dic seit den letzten Jähret! in Folge der Ver-besserungen dcr Wege, der Kanal- und Eisenbahnbanten und der Einführung dcrDampfschisfsahrt entstanden sind, hat in den verschiedenen Ortschaften den Preisder verschiedenen Produkte und dic Arbeitslöhne auf ei» bei Weitem gleicheres Ni-veau gebracht, als zur Zeit dcr Herausgabe des „Reichthums der Nationen."
Mac Entlockn
1<>) Dic Arbeitslöhne bestehe» nicht in Geld, sondern in Dem, was man st'"'dieses Geld kamen kann, d. h. in den Lebensmitteln und anderen nöthige» Gegen-ständen, mnd dcr Theil, welcher dem Arbeiter aus den gemeinschaftlichen Fonds hinbewilligt ist, wird immer im Verhältniß zu dem Angebot stehen. Da, wo die Sub-sistenzmittcl zu n icdrigcm Preise und im lleberfluß zu erhalten sind, wirdsein Antheil stärker sein; da wo sie selten und theuer sind, wird derselbe ge-ringer sein. Sein Lohn wird immer genau Den, entsprechen, was ihm zukommenmuß, nie darüber. Smith und dcr größte Theil dcr anderen Schriftsteller habe»
> freilich behauptet, daß dcr Geldpreis dcr Arbeit durch den Geldpreis der Subsiste»,-mittel rcgulirt wäre, und daß allemal, wenn dic Lebensmittcl stiegen, dic Löhne n>demselben Verhältnisse stiegen. Es ist jedoch klar, d>w dcr ArbeitSpreiS in keinernothwendige» Beziehung zu den. Preise dcr Subsisienzmittel zu stehen braucht, daer ganz von dem Angebote dcr industriellen Arbeit im Vergleich zur Nachfrage