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würde, würde dieses Bedürfniß vorhanden sein, denn im Schooßc der allgemeine»Noth kann keine Klaffe Hülfe erhalten, ohne daß dies auf Kosten einer anderengeschähe. Uebcrdics ist jede Gesellschaft hauptsächlich aus Arbeitern zusammen-gesetzt, und da kein anderer Stand sie ersetzen kann, so kann nur durch ihre Berau-bung aus einem unzulänglichen Borrath ein gewöhnlichen Jähren gleichkommendesProdukt gemacht werden. Buchanan.
12) So ist auch der Zustand Irlands , der gräßlichen Wunde Englands.
(Man lese über den öconomischc» und socialen Zustand dieses unglücklichen Landesdas schöne Buch von Gustav von Beaumvnt: I'Irlunelo sociale, iwlkigue errelixieuso. 2 Bde.). A. B lanqui.
13) Die irische Bevölkerung stirbt nicht etwa wegen Abnahme der Reich-thümer in Irland Hungers: denn diese vermehren sich dort alle Tage; sondernweil sie mit schreiender Unbilligkcit vertheilt sind. Ein großer Herr besitzt dort dasVermögen von zehntausend Arbeitern. Weder die alte noch die moderne Sklavereiliefert ein Beispiel solcher Verachtung deö menschlichen Geschlechtes.
A. Blanqui.
11) Die Arbeit hat wie alle Dinge, die man kaufen und verkaufen und derenQualität sich verbessern oder verschlechtern kann, einen natürlichen und einen lau-fenden Preis. Der natürliche Preis der Arbeit ist derjenige, welcher im Allgemeinenden Arbeitern die Mittel liefert, zu cristiren und ihr Geschlecht obnc Vermehrungoder Verminderung fortzupflanzen. Die Fähigkeiten, welche der Arbeiter hat,seinen eigene» Unterhalt sowohl, als den zur Erhaltung der Familie nothwendigenzu bestrciten, hänge» nicht von der Quantität Geld ab, welche er als Lohnempfängt, sondern von der Quantität von Subststenzmittcl» und andern nothwen-dige» oder nützlichen Gegenständen, welche die Gewohnheit ihm zum Bedürfnissegemacht hat. Der natürliche Preis der Arbeit hängt also von dem Preise der Sub-sistcnzmittel und demjenigen der zum Unterhalte des Arbeiters und seiner Familienöthigen Dinge ab. Ein Steige» in den Preisen dieser Gegenstände wird dasSteigen des natürlichen Preises der Arbeit zur Folge habe», und dieser wirdbeim Sinke» der Preise auch sinken.
Je mehr Fortschritte die Gesellschaft macht, um so mehr wird der natürlichePreis steigen, weil eins der Hauptlcbcnömittel, welche den natürlichen Preis regeln,ü» Verhältniß zu der größeren Schwierigkeit, cS zu erlange», aufzuschlagen strebt.Nichts desto weniger können die Verbesserungen im Ackerbau, die Entdeckung neuerHandelsplätze, von denen man LcbenSmittcl ziehen kann, sich eine Zeit lang demSteigen des Preises der LcbenSmittcl widersetzen, und sogar ihren natürlichen Preiszum Sinken bringen. Dieselben Ursachen werden eine ähnliche Wirkung auf denNatürlichen Preis der Arbeit hervorbringen.
Der natürliche Preis jeder Waare, die Grundstoffe und die Arbeit ausge-nommen, wird in Folge der wachsenden Reichthümer und Bevölkerung sinke»;denn obgleich ihr Realwcrth einerseits durch das Steigen des natürlichen Prci-ses der ersten Materialien zunimmt, so ist dies doch mehr als in'S Gleichgewicht^bracht durch die Vervollkommnung der Maschinen, durch eine bessere Theilung