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welche ohne dies in dem zwischen ihnen stattfindenden Verkehr Platzgreifen würde. Das ganze Jahrcsprodukt der Arbeit der Gesellschafttheilt sich jährlich zwischen diesen beiden Klassen der Bevölkerung,und durch jene Verordnungen erhalten die Städter einen größerenAntheil, als ihnen sonst zufallen würde, und die Landbewohner einenkleineren.

Der Preis, welchen die Stadt für die im Jahre bei ihr einge-führten Lcbcnsmittel und Materialien wirklich bezahlt, ist die Quan-tität der Gewerks - und anderer Waaren, die jährlich aus ihr aus-geführt wird. Je theurer die letzteren verkauft werden, desto wohl-feiler werden die ersteren gekauft, und die städtische Industrie wirdum so gewinnbringender, als die ländliche es weniger ist.

Das die in Städten betriebene Industrie in ganz Europa ein-träglicher ist, als die auf dem Lande betriebene, davon kann man sich,ohne auf sehr genaue Berechnungen einzugehen, leicht -durch eine ein-fache, in die Augen fallende Beobachtung überzeugen. In jedemLande Europa's findet man wenigstens hundert Leute, die mit demHandel und Gewerbe, der eigentlichen Stadtindustric, klein anfingen,und dabei reich wurden, gegen Einen, der durch die eigentlich länd-liche Industrie, die Vermehrung des Rohproduktes durch Verbesse-rung und Kultur des Bodens, dazu gelangte. Es muß also in demeinen Falle offenbar die Betriebsamkeit besser belohnt und der Arbeits-lohn und Kapitalgewinn größer sein, als in dem anderen i»). Daaber Kapital und Arbeit naturgemäß die einträglichste Beschäftigungsuchen, so begeben sie sich natürlich so viel als möglich nach derStadt, und verlassen das Land.

Die Städter können,- da sie an Einem Orte zusammen sind,leicht mit einander Verabredungen treffen. Daher sind in einer oderder anderen Stadt die unbedeutendsten Gewcrkc zu Zünften zusam-mengetreten , und wo sie auch niemals eine Zunft gebildet haben,war doch der Zunftgeist, die Eifersucht gegen Fremde, die Abneigung,Lehrlinge anzunehmen, oder ihr GcwcrkSgchcimniß mitzutheilen, ""Allgemeinen unter ^ihnen stark, und lehrte sie oft, durch freiwillig?Verbindungen und Ucbcrcinkünfte jener freien Concurrcnz, die fi?durch keine Gesetze hindern können, zuvorzukommen. Gcwcrke, dmnur wenige Hände beschäftigen, machen am Leichtesten solche