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und wirksame Aufsicht, die über einen Gcwcrksmann geführt wird,ist nicht die der Zunft, sondern die seiner Kunden. Die Furcht, ihreArbeit zu verlieren, ist das, was ihn vom Betrüge zurückhält, undseine Nachlässigkeit zügelt. Eine ausschließliche Zunft schwächt noth-wendig die Kraft dieser Aufsicht. Man muß dann einer bestimmtenBande von Gcwcrkslcuten die Arbeit überlassen, mögen sie sie gutoder schlecht machen. Dies ist der Grund, warum in mancher gro-ßen korporirtcn Stadt kein erträglicher Arbeiter selbst in den noth-wendigsten Gcwcrkszweigen auszuweiden ist. Will man seine Arbeiterträglich gemacht sehen, so muh man sie in den Vorstädten machenlassen, wo die Arbeiter ohne ein ausschließliches Privilegium sind,und nur auf ihren Ruf rechnen können, und muß sie dann, so gut cSgeht, in die Stadt cinschwärzen.
Indem die europäische WirthschastSpolizei so die Concurrcnzauf eine geringere Zahl von Mitwcrbcrn einschränkt, als sich sonstdazu einzustellen geneigt wäre, führt sie zu einer sehr bedeutendenUngleichheit in dem Ganzen der Vortheile und Nachtheile bei denverschiedenen Arbeitö- und Kapitalsanlagen.
Zweitens bringt die europäische Wirthfchaftspolizci dadurch,daß sie die Concurrenz in einigen Geschäften über ihr natürliches Maaßhinaus steigert, eine andere gerade entgegengesetzte Ungleichheit inden Grenzen der Vortheile und Nachtheile bei den verschiedenen Ar-beitS- und Kapitalanlagen hervor.
Es ist für so wichtig gehalten worden, eine gehörige Zahl jun-ger Leute für bestimmte Bcrufsartcn zu erziehen, daß bald die Staats-gcmcinde und bald der fromme Sinn mildthätiger Privatleute eineMenge von Stipendien, Kostgeldern, Stiftungen u. s. w. zu diesemZwecke gegründet hat, die viel mehr junge Leute zu diesen Berufs-artcn ziehen, als sich ohne sie dazu drängen würden. Ich glaube,daß in allen christlichen Ländern die Erziehung der meisten Theolo-gen aus diese Weise bezahlt wird; nur sehr wenige werden ganz aufihre eigenen Kosten gebildet. Letzteren verschafft daher ihre lange,mühselige und kostspielige Erziehung nicht immer eine aiigemcffcneBelohnung, da der geistliche Stand mit Leuten überfüllt ist, die umnur eine Anstellung zu bekommen, gerne ei» viel geringeres Gehalt