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GewinneS, den Pächtcrkapitalicn in der Gegend einbringen, nöthigist. Das ist aber offenbar der kleinste Antheil, an welchem sich derPächter, wenn er nicht geradezu verlieren will, genügen lassen kann;andererseits ist aber der Grundherr selten bereit, ihm mehr als diesenAntheil zu lassen. Was von dem Produkte, oder — denn es isteinerlei — von dem Preise des Produktes nach Abzug jenes Antheilsübrig bleibt, das trachtet der Grundherr natürlich sür sich als Grund-rente zu nehmen, die dadurch offenbar die höchste ist, welche derPächter bei der jedesmaligen Beschaffenheit des Bodens zu zahlenvermag, Manchmal freilich macht die Liberalität, öfter freilich dieUnkcnntniß des Grundherrn, daß er etwas Weniger, als diesen Theilnimmt; manchmal bewirkt auch, obgleich dieser Fall seltener ist, dieUnkenntniß des Pächters, daß er etwas Mehr zu zahlen übernimmt,oder mit etwas Weniger, als der in der Gegend gewöhnliche Gewinndes Pächtcrkapitals beträgt, sich begnügt. Aber jener Theil kanndoch immer als die natürliche Grundrente, oder als die Rente ange-sehen werden, für welche, wie man annehmen kann, das meiste Landverpachtet wird.
Man könnte glauben, die Grundrente sei oft nichts weiter alsein billiger Gewinn oder Zins sür das vom Grundherrn auf dieBodcnvcrbcsserung verausgabte Kapital. Das kann unter Umstän-den allerdings thcilwcise der Fall sein; mehr aber als theilweisc kanner es wohl niemals sein 2). Der Grundeigcnthümer verlangt sogarfür unangebautcs Land eine Rente, und der angebliche Zins oderGewinn für die Verbesserungskostcn sind gewöhnlich nur ein Zusatzjur ursprünglichen Rente. Uebcrdieö werden die Bcrbesscrungen'ncht immer vom Kapital des Grundcigcnthümers, sondern manch-Mal von dem des Pächters gemacht. Kommt dann aber die Zeit,wo der Pachtcontract erneuert werde» soll, so fordert der Grund-^genthümcr gemeiniglich ebendieselbe Erhöhung der Rente, als wennkt die Verbesserungen aus eigenen Mitteln bewirkt hätte.
Zuweilen verlangt er eine Rente von dem, was menschlicherVerbesserung durchaus unfähig ist. kost» ist eine Salsolaart, welchederbrannt ein alkalisches Salz liefert, das zu Glas, Seift und ande-rn Zwecken dient. Es wächst an einigen Orten Großbritanniens ,'willentlich in Schottland , nur auf solchen Felsen, die innerhalb der