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Aber der Werth dieser verschiedenen Nahrungsmittel, des Bro-tes und des Fleisches, ist in verschiedenen Zeiten der Landwirthschaftsehr verschieden. In ihren rohen Anfängen werden die nicht urbargemachten Wildnisse, die zu dieser Zeit den bei weitem größten Theildes Landes einnehmen, sammt und sonders dem Vieh überlassen-Es giebt dann mehr Fleisch, als Brot, und folglich ist das Brot das-jenige Nahrungsmittel, nach welchem die größere Concurrcnz vorhan-den ist, und welches ebendarum den größeren Preis hat. JnBuenoS-Ayres waren, wie wir aus Ulloa erfahren, noch vor vierzig oderfünfzig Jahren vier Realen (LI'^Pence) der gewöhnliche Preiseines aus einer Hccrde von zwei oder drei hundert Stück ausgesuch-ten Rindes. Ueber den Preis des Brotes sagt Ulloa Nichts, wahr-scheinlich weil er nichts Auffallendes daran fand. Ein Rind, sagter, kostet dort wenig mehr, als die Arbeit, es zu fangen. Dagegenkann Korn nirgends ohne viele Arbeit gezogen werden, und es konntein einem Lande, welches am La Plata, zu jener Zeit der direktenStraße von Europa nach den Silbcrnüncn von Potosi , liegt, derGeldpreis der Arbeit nicht sehr wohlfeil sein. Anders verhält sichdie Sache, wenn der Anbau sich über den größten Theil des Landesverbreitet hat. Dann giebt es mehr Brot als Fleisch, die Coneur-renz ändert ihre Richtung, und der Preis des Fleisches wird höher,als der des Brotes.

Dazu kommt noch, daß durch die Ausdehnung des Landbaucsdie nicht urbaren Wildnisse unzureichend werden, der Nachfrage nachFleisch zu genügen. Ein großer Theil der angebauten Strecken mußdann zur Zucht und Mast des Viehes hergegeben werden, und derPreis des letzteren muß hoch genug sein, um nicht nur die zur Vieh-zucht nöthige Arbeit, sondern auch die Rente, welche der Grundcige»-thümcr, und den Gewinn, welchen der Pächter aus solchen Streckenin dem Falle, wenn sie als Ackerland benutzt worden wären, hätteziehen können, zu bezahlen. Das Vieh, das auf völlig unangebautenMooren aufwächst, wird aufdcmMarktcnachVerhältniß dcSGcwichtsoder der Güte zu demselben Preise verkauft, als daö aus den besten Ländc-reicn aufgezogene. Die Eigenthümer solcher Moore gewinnen dabei, undsteigern die Rente ihres Landes nach dem Verhältniß dcöVi'chprcistö-Noch vor einem Jahrhundert war in vielen Gegenden der schottischen