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aber unter den Leuten von Stande sich in beiden Ländern kein solcherUnterschied herausstellt, so scheint die Erfahrung zu zeigen, daß dieNahrung des gemeinen Volks in Schottland dem menschlichen Kör- 'Per nicht so zuträglich ist, als die der nämlichen Volksklasse in Eng-land. Anders verhält sich die Sache bei den Kartoffeln. Die Lon-doner Scnftenträgcr, Lastträger und Kohlenabladcr, so wie jeneUnglücklichen Frauenzimmer, die von der Prostitution leben, sindvielleicht die kräftigsten Männer und die schönsten Frauen im ganzenbritischen Gebiete, und doch sollen sie, wie es heißt, größtenteils derUntersten Volksklafsc Irlands angehören, die fast nur von jenerWurzel lebt. Einen sprechenderen Beweis für ihre Wahrhaftigkeitoder dafür, daß sie dem menschlichen Körper besonders heilsam ist,hat keine andere Speise auszuweisen. Es hält schwer, die Kartoffelncin Jahr lang durchzubringcn, und ist unmöglich, sie wie das Getreidezwei oder drei Jahre aufzubewahren. Die Furcht, sie nicht verkau-fen zu können, ehe sie faulen, schreckt von ihrem Anbau ab, und istvielleicht das hauptsächlichste Hinderniß, warum sie nicht gleich demBrote in einem großen Lande das Hauptnahrungömittcl für alleKlassen des Volkes werden.

Iweite Abtheilung.

LandeSerzcugniffc, die zuweilen Rente geben, zuweilen nicht.

Nahrungsmittel für Menschen scheinen das einzige Landes-llzcugiiiß zu sein, das in allen Fällen nothwendig einige Rente an^n Grundeigenthümer abwirft. Andere Arten von ErzeugnissenM'cn unter Umständen Rente, und geben unter anderen wieder keine.

Nächst der Nahrung sind Kleidung und Wohnung die zweiRoßten Bedürfnisse der Menschen.

In seinem natürlichen rohen Zustande kann ein Land für viel mehrMenschen Materialien zu Kleidung und Wohnung, als Nahrungs-mittel bieten; im Kulturzustandc hingegen kann es manchmal weit mehrKirschen ernähren, als mit diesen Materialien versorgen, wenigstens"vf die Art versorgen, wie sie sie wünschen und bezahlen wollen. Daher 'I. 1ö