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den größten Werth haben, so haben sie eben so natürlich unter denärmsten den geringsten. Unter den Wilden, diesen ärmsten der Völ-ker, haben sie fast gar keinen Werth.

In großen Städten ist das Getreide immer theurer, als inabgelegenen Theilen des Landes. Das ist jedoch nicht die Folge derrealen Wohlfcilhcit des Silbers, sondern der realen Thcurung desGetreides. Es kostet nicht weniger Arbeit, das Silber in eine großeStadt, als in die abgelegenen Theile des Landes zu bringen; aberes kostet viel mehr Arbeit, Getreide dahin zu bringen.

In manchem reichen handeltreibenden Lande, wie in Holland und dem Gebiete von Genua , ist das Getreide aus demselben Grundetheurer, als in großen Städten. Sie bringen nicht genug für denUnterhalt ihrer Bewohner hervor. Sie sind reich an Fleiß undGcschicklichkcit ihrer Künstler und Gcwerksleute, reich an jeder Artvon Maschinen, die die Arbeit zu erleichtern und abzukürzen dienen,reich an Schiffen und allen anderen Werkzeugen und Mitteln desTransportes und Handels; aber sie sind arm an Getreide, das, daes aus fernen Ländern dahin gebracht werden muß, durch einen Auf-schlag auf seinen Preis die Fracht zu zahlen hat. Es kostet nichtweniger Arbeit, Silber nach Amsterdam zu bringen, als nach Dan-zig, aber es kostet bedeutend mehr, Korn dahin zu bringen. Diewirklichen Kosten deS Silbers müssen an beiden Orten fast die näm-lichen , die deS Getreides aber sehr verschieden sein. Man vermin-dere den wirklichen Reichthum Hollands oder Gcnua'S, und lassedabei die Zahl ihrer Einwohner dieselbe bleiben; man vermindereihre Fähigkeit, sich aus fernen Ländern zu versorgen: und der Preisdes Getreides wird, anstatt mit dieser Verringerung in der Quan-tität ihres Silbers, die jene Abnahme nothwendig entweder als Ur-sache oder als Wirkung begleiten muß, zu sinken, bis auf den Preiseiner Hungersnot!) steigen. Wenn wir am Nothwendigen Mangelleiden, müssen wir uns vom Uebcrflüssigen losmachen, und der Werthdesselben, der in Zeiten des Reichthums und Gedeihens steigt, wirdumgekehrt in Zeiten des Elends und der Armuth sinken. Andersist die Sache bei dem Nothwendigen. Sein Realpreis, die Quan-tität von Arbeit, welche dafür zu haben ist, steigt in Zeiten der Ar-wuth und deS Elends, und fällt in Zeiten der Wohlhabenheit und des

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