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Gedeihens; denn letztere sind immer Zeiten großer Fülle, da sie sonstnicht immer Zeiten deö Wohlhabens nnd des Gedeihens sein könnten.Das Getreide ist immer etwas Nothwendiges, das Silber nur einUcbcrfluß.

Wie groß also auch immer die Zunahme in der Quantität deredlen Metalle gewesen sein mag, die in der Zeit zwischen der Mittedes 14. und der des 16. Jahrhunderts aus der Zunahme dcS Reich-thums und der Kultur hervorging, so konnte sie dennoch nicht dahinführen, den Werth derselben in Großbritannien oder einem anderenTheile Europa'S zu verringern. Hatten daher Diejenigen, welchedie Preise der Dinge in alten Zeiten sammelten, keinen Grund, injener Periode die Verringerung des Silbcrwcrthcs aus Beobachtungenzu folgern, die sie über die Preise des Getreides und anderer Waarenanstellten, so hatten sie noch weit weniger Grund, sie aus irgendeiner angeblichen Zunahme des Reichthums und der Kultur zufolgern.

Zweite Periode.

So verschieden auch die Meinungen der Gelehrten über denFortschritt deö SilberwerthcS während der ersten Periode waren,so sind sie doch in Betreff desselben während der zweiten Periodevöllig übereinstimmend.

Etwa von 1670 bis 1640, während eines Zeitraums vonungefähr 70 Jahren, nahm die Aenderung in dem Verhältniß dcSSilbcrwcrthes zum Gctrcidcwcrthe eine ganz entgegengesetzte Rich^tung. Das Silber sank in seinem Ncalwcrthe, oder wurde gegeneine geringere Quantität von Arbeit als früher vertauscht, und dasGetreide stieg in seinem Nominalpreise, und wurde, statt für etwazwei Unzen Silber der Quarter, oder für etwa zehn Schilling unseresheutigen Geldes, für sechs und acht Unzen Silber, oder etwa dreißigund vierzig Schilling unseres Geldes verkauft.

Die Entdeckung der reichen amerikanischen Gruben scheint dieeinzige Ursache der Verringerung des SilberwerthcS im Verhältnißzum Gctrcidcwcrthe gcwkscn zu sein. So wird die Sache von Jeder-mann erklärt, und es erhob sich weder über das Faktum selbst, »ochüber seine Ursache jemals ein Streit. Der größte Theil Europa s