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zu machen, als irgend ein europäisches Land. Auf einem frucht«baren Boden und unter einem glücklichen Klima ist der große Vor«rath und die Wohlfcilhcit des Landes Etwas, was sich bei allenneuen Kolonien findet, ein so großer Vortheil, daß er viele Mangelder Civilverwaltung wieder gut macht. Frezier, der Peru 1713besuchte, sagt von Lima , daß eö zwischen 25,000 und 28,000 Ein-wohner habe; Ulloa, der sich dort zwischen 1740 und 1746 aufhielt,giebt an, daß es mehr als 50,000 habe. Der Unterschied in ihre"Berechnungen der Bevölkerung mancher anderer Hauptstädte in Ch>'l>und Peru ist ziemlich ebenderselbe, und da man nicht wohl daranzweifeln kann, daß sie beide gut unterrichtet waren, so deutet das aufeine Zunahme, die kaum geringer ist, als die der englischen Kolonien-ES ist also Amerika ein neuer Markt für das Produkt seiner eigenenSilbergruben, und seine Nachfrage muß weit schneller zunehmen, alsdie der blühendsten europäischen Länder.
Drittens ist Ostindien ein Markt für das Produkt der amcrika«Nischen Silbergruben, und zwar ein Markt, der vom Anfang derEntdeckung jener Gruben an stets eine immer größere Menge Silberin Anspruch nahm. Seit jener Zeit hat der direkte Handel zwischenAmerika und Ostindien, der auf den Acapulko - Schiffen getriebenwird, stets zugenommen, noch mehr aber ist der indirekte Verkehrüber Europa gewachsen. Im sechzehnten Jahrhundert waren diePortugiesen die einzigen Europäer, die einen regelmäßigen Handelnach Ostindien trieben. In den letzten Jahren dieses Jahrhundertsfingen die Holländer an, dieses Monopol anzugreifen, und vertriebe"jene innerhalb weniger Jahre aus ihren hauptsächlichsten Besitzung"'in Indien . Während der größeren Hälfte des vorigen Jahrhundertstheilten diese beiden Nationen sich in den meisten ostindischen Handel, M§-bei der holländische Handel in einem stets größeren Verhältnisse wuchs,während der portugiesische abnahm. Die Engländer und Franzvst"trieben zwar im vorigen Jahrhundert einigen Handel mit Indien , ab"stark geworden istderselbeerst im jetzigen. DerOstindicnhandclderSchtv^den und Dänen begann im Lause des jetzigen Jahrhunderts. Selbst d"Moskowiter treiben jetzt einen regelmäßigen Handel mit China mit-telst einer Art von Karavancn, die über Land durch Sibirien und dieTartarei nach Peking ziehen. Der Ostindienhandel aller dieser Na-