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weil sie wohlfeiler sind, als in ärmeren Ländern, sondern deshalb,weil sie theuerer sind, oder weil dort ein besserer Preis für sie bewil-ligt wird. Es ist der höhere Preis, der sie anzieht, und sobald dieseraufhört, hören auch sie nothwendig auf, dahin zu gehen.
Ich habe bereits gezeigt, daß mit Ausnahme des Getreides undanderer Vegetabilien, die durch den menschlichen Fleiß hervorgebrachtwerden, alle übrigen Arten von Rohprodukten, wie Vieh, Geflügel,Wildpret aller Art, die nützlichen Fossilien und Mineralien der Erdeu. s. w. in dem Grade theuerer werden, als die Gesellschaft anReichthum und Kultur zunimmt. Obgleich daher solche Waare»mit einer größeren Quantität Silber gekauft werden als früher, sofolgt daraus doch noch nicht, daß das Silber wirklich wohlfeilergeworden, oder daß weniger Arbeit als früher dafür zu kaufen ist,sondern nur, daß solche Waaren theuerer geworden sind, oder daßmehr Arbeit als früher dafür zu haben ist. Nicht blos ihr Nominal-Preis, sondern auch ihr Rcal-Preis ist cS, der mit dem Fortschrittder Kultur steigt. Das Steigen ihres Nominal-Preises ist nicht dieWirkung einer Verringerung im Silberwerthc, sondern die des Stei-gens in ihrem Real-Prcisc.
Verschiedene Wirkungen des Fortschrittes der Kulturauf dreierlei Arten von Roh Produkten.
Die verschiedenen Arten von Rohprodukten lassen sich in dreiKlaffen theilen. Die erste begreift diejenigen in sich, deren Vernichtrung durch menschlichen Fleiß nicht zu bewirken ist; die zweite die-jenigen, die sich durch Fleiß nach Verhältniß der Nachfrage vermehrenlassen; die dritte diejenigen, in welchen die Wirkung des Fleißebeschränkt oder ungewiß ist. Bei dem Fortschreiten des Reichthum^und der Kultur kann der Preis der ersteren auf eine ausschweife"^Höhe kommen, und scheint durch keine bestimmte Grenze bcschrä"^werden zu können. Die Produkte der zweiten Klaffe können zwarsehr hoch steigen, haben aber doch eine bestimmte Grenze, über die strnicht lange hinausgehen können. Die der dritten Klasse haben zwardie natürliche Tendenz, bei fortschreitender Kultur zu steige", rskommt aber auch vor, daß sie bei demselben Grade der Kultur bal