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Art vermehrt er also den Tauschwerth des jährlichen Boden- undArbeitsproduktes des Landes, auf die andere vermehrt er ihn nicht.

Dennoch möchte ich bei allcdcm nicht so verstanden werden, alsob ich meinte, daß die eine Art des Aufwandes allezeit einen libe-raleren und edleren Geist anzeige, als die andere. Wenn ein reicherMann sein Einkommen hauptsächlich in der Gastfreundschaft auf-gehen läßt, so theilt er das Meiste davon mit seinen Freunden undGefährten; wenn er es aber dazu anwendet, dauerhafte Sachen zukaufen, so giebt er oft das Meiste davon für seine eigene Person aus,und läßt keinem anderen Menschen Etwas ohne Bezahlung zukommen.Es zeugt also die letztere Art deS Aufwandes zumal dann, wenn sieauf thörichte Gegenstände gerichtet ist, z. B. auf den kleinlichen Zier-rath in Kleidung und Gcräthschaftcn, auf Juwelen, Tand und Läp-pereien, oft nicht nur von einem kindischen, sondern von einemniedrigen und selbstischen Geiste. Was ich sagen will, ist alleindies, daß die eine Art des Aufwandes, da sie immer zu einer Aufhäu-fung wcrthvollcr Dinge führt, da sie der Privat-Sparsamkeit gün-stiger ist, da sie zum Wachsthum des allgemeinen Kapitales beiträgtund weit eher produktive als unproduktive Menschen unterhält, —auch mehr zum Wachsthum des öffentlichen Wohlstandes beitrage.

Anmerkungen zum dritten Kapitel.

1) In diese», Kapitel unterscheidet Smith zwei Arten von Arbeit; er bestimmtdie eine als produktiv, die andere als unproduktiv, und glaubt, daß die erstere fürd>c Vergrößerung des Natioualreichthums günstiger sei, als die letztere. DieseUnterscheidung scheint steh in mancher Beziehung wenig mit den Prinzipien zu vcrz^ngen, die der Verfasser selbst über die Natur der Arbeit festgestellt hat; auch sinddie Merkmale, auf welche er diese Unterscheidung gründet, nicht sprechend genugAngestellt, um jene Scheidung klar zu machen, und endlich lasse» sich die Gon-^guenzeu, die er aus der Definition ziehen möchte, durchaus bcstrcitcn.

Der Reichthum, sagte er, besteht in der Macht, die Arbeit eines Anderen mit-ist eines Lohne « für seine eigenen Bedürfnisse, Bequemlichkeiten und Genüsse zu^wenden. Mithin ist jede Lohnarbeit wesentlich produktiv, oder bringt eine nütz-bequeme oder angenehme Sache fürDenjcnige» hervor, der sie bezahlt, weil er7s sonst nicht bezahlen würde, und eben so wesentlich ist diese Arbeit produktiv in^U>g a„f ki„r„ Lohn für Denjenigen, der sie ausführt, da er ohne diese» Lohn^'cht arbeite» würde. Jede Lohnarbeit (und mit dieser allein beschäftigt sich dieMische Ockonomic) ist ein Dienst, und die Nützlichkeit oder der Genuß, den die-