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ser Dienst verschafft, ist das Produkt der Arbeit: es kau» kein anderes Produkt der-selben geben. Manchmal wird die Arbeit direkt und unmittelbar von Demjenigenbezahlt, der ihr Produkt consumirt, und dieser Fall findet immer Statt, wenn derDienst des Arbeiters ohne einen Vermittler Demjenigen geleistet wird, der denDienst bezahlt. Oefter jedoch wird die Arbeit durch einen Dritten aufgegeben, derdas Produkt derselben keineswegs selbst verzehren will, sondern es sich von einemAnderen bezahlen zu lasse» gedenkt, wobei er sich selbst einen Gewinn vorbehält.
In diesem zweiten Falle ist ein Nrbcitsuntcrnehmcr vorhanden, der den Lohn inder Absicht vorschießt, sich ihn von Demjenigen wicdcrbczahlcn zu lassen, für wel-chen das Arbeitsprodukt eigentlich bestimmt ist. Dieser Fall kann nur in soweitStatt finden, als der Nutzen oder die Annehmlichkeit, welche die Arbeit verschaffenwird, aus der Herstellung vder dem Transporte einer materiellen Sache entspringt.Allein man bezahlt in dem einen wie in dem anderen Falle die Arbeit nur nachVerhältniß des Preises, den man dem aus ihr gezogenen Nutzen oder Genusse zuge-steht, und es ist für Denjenigen, der sei» Bedürfniß oder seine» Geschmack befrie-digen will, durchaus gleichgültig, ob er die Befriedigung in einem materielle»Dinge findet oder nicht.
Gleichwohl sind es diese beiden Fälle, die Smith sowohl an sich, als we-gen ihrer Folgen für unterschiede» genug hielt, um darauf den Unterschied zugründen, den er zwischen produktiver und unproduktiver Arbeit ausgestellthat. Er nennt produktive Arbeit diejenige, die dem Gegenstände, au wel-chen sie gewandt wird, einen Werth zusetzt; der Art, sagt er, sei im Allgemeinendie Arbeit der Manufakturarbeitcr, welche zu dem Werthe des Stoffes den ihreseigenen Lohnes und den des Gewinnes ihres Meisters zusetzen. Dagegen setze dieArbeit eines Dienstboten, obgleich sie eben so gelohnt werde, keiner Sache einenWerth zu, und eS finde sich der Werth Dessen, was der Dienstbote verzehrt hat,nirgends wieder ersetzt. Aus diesem Grunde wird diese letztere Art der Arbeit vonder ersteren unterschiede», und für unproduktiv erachtet. Man bereichert sich, 1^Smith, wenn man eine Menge Manufakturarbeiter beschäftigt; man macht sicharm, wenn mau eine Menge Dienstboten unterhält. Indeß erkennt er an, daß^Arbeit der Dienstboten ihren Werth hat und den dafür gezahlten Lohn eben soverdiene, als die Arbeit des Handwerkers; aber, setzt er hinzu, die Arbeit deswcrksarbciterS firirt und realisiert sich in einem Gegenstände oder einer verkäuflich"'Sache, die wenigstens noch einige Zeit vorhält, nachdem die Arbeit aufgehört hs"Endlich sei das Merkmal der unproduküve» Arbeit dies, daß sie in dem nämlich"' .
Augenblick verschwinde, wo der Dienst geleistet wird, und keinen verkäuflich"' ^
Werth zurücklasse, mit den, man wieder einen anderen Dienst kaufen könne. j
Diese Definition enthält manche sehr nützliche GeschäftSarteu, und selbst st'^' l
die in der Gesellschaft die wichtigsten und ehrenvollsten sind, nämlich die der Mü'" j
rungSmitglicder, der Magistratspersouc», der Geistliche», dcr Offieiere, dcr2u"si"''der Mediziner, der Gelehrten und der Schriftsteller. Sie paßt aber auch aufcu'd"^weniger nützliche und weniger hohe Gcscbäftsartcn, die jedoch viel zur Anneh"ch'chkcit des Lebens beitragen, z.B. die der Musiker, der Schauspieler, der Tänzer», s-'"