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Dcr ganze Unterschied läuft, wie man sieht, darauf hinaus, daß die Arbeit derHandwerker sich in einem verkäuflichen Werthe rcalisire, die Arbeit dcr anderenLeute aber, die in die unproduktive Klasse gehören, im selben Augenblick, wo sieverrichtet werde, gänzlich verschwinde. Dieser Unterschied ist jedoch kein andererals dcr, dcr ganz natürlich zwischen der Produktion und Consnmtion Statt findet.Die Manusaktnrarbeiter arbeite» für einen Herrn, der ihr Produkt nicht conmmirt,sondern verkaufe» will. Wenn diese Arbeit nicht einen verkäuflichen Werth bil-dete, wen» sie sich nicht in dem dem Arbeiter anvertrauten Stoffe firirte, und wennsie unter seinen Händen verginge, so könnte sie'nicht Gegenstand einer Gcwerks-spcculation sei». Diese Arbeit des Manufakturarbcitcrs ist nicht eine der Verfah-rungsartcn dcr Produktion, nicht eine dcr Operationen, die dazu nöthig sind, damitder Stoff ein zur Konsumtion geeigneter Gegenstand werde. Was die Arbeitbetrifft, deren Produkt der Consumcnt unmittelbar empfängt, so ist es ganz natür-lich, daß dieses Produkt in dem nämlichen Augenblick vergeht, wo die Arbeit aus-geführt wird, weil es eben aller Consnmtion eigen ist, zu zerstören, und weil derGenuß des Consumcnte» gerade aus dieser Zerstörung entspringt.
Man hat gesagt, die materiellen Dinge seien allein fähig, aufgehäuft zu werden,und auf diese Weise ein Kapital zu bilden, welches zur Vergrößerung dcr künftigenProduktion diene. Es ist richtig, daß, wenn die vergrößerte Nachfrage der Consn-mcntcn die Industrie dazu aufmuntert, neue Anstrengungen zu machen, und dcr Arbeitneue Beschäftigung giebt, ein Kapitalüberschuß nöthig wird, damit jener Ucbcrschußm> Industrie und Arbeit in Gang gesetzt und erhalten werden könne; und es ist ebensorichtig, daß dies Kapital nur aus aufgehäuften materielle» Gegenstände» bestehe»kann. Aber man muß hierbei wohl bemerken, daß nicht alle materielle» Produkte ohneUnterschied als Kapital dienen können, und daß es eine große Menge materiellerProdukte giebt, diesichdazu durchaus nicht eignen. Die Verwandlungsstoffe, die zurNahrung und Bekleidung nöthigen Artikel sind die einzigen Produkte, mit denenMan die Arbeiter unterhalten kann. Man würde ganz vergeblich durch die alsbroduktiv angesehene Arbeit Scidcnzcuge, Bänder, Gazen, Mousselinc, Stickereien,Spitzen, Parfümericn ». s. w. aufhäufe», wenn alle diese Dinge keine Käuferfänden, die sie zu bezahlen im Staude wären, und dafür Bcrwandlungsstoffe undLebensrnittel hergeben könnten: die Anfhäufung würbe dann für die künftigeProduktion durchaus unnütz sein. Wie man sich auch in diesem Zirkel drehen^Mg, man findet sich immer gegenüber dem unveränderliche» Prinzipe, daß jedesProdukt nur immer soviel Werth hat, als ein Consumcnt bereit ist, ei» Acgui-l'Kent dafür zu geben, welches Acguivalcnt selbst wieder nur soweit Werth hat, alsrö begehrt wird.
Was für die Gesellschaft wirklich von Wichtigkeit ist, ist dies, daß sie einhinlängliches Kapital besitze, um die gesammtc Arbeit, die ihre Mitglieder be-ehren bezahle» können, zu unterhalten; es ist dies, daß dieses Kapitalgespart und aufgehäuft werde, um nach und nach in dem Verhältnisse zu wach-sn, als dcr Begehr dcr Consumeutcn die Thätigkeit einer größeren QuantitätArbeit und folglich die Anwendung eines größeren Kapitales nöthig macht; war