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nächsten Umgegend zu verwenden : Das will ich in den beiden folgen-den Büchern ausführlich auö einander zu setzen suchen.

Anmerkungen zum fünften Kapitel.

1) Die Prinzipien, welche Smith in Betreff der vergleichsweise» Vortheile,die die Anwendung iwn Kapitalien in verschiedene» Gcwerbszwcigc» liefert, auf-stellt, sind nicht richtig. Er hat selbst da, wo er vom Arbeitslohn sprach, klargezeigt, daß diejenigen Länder, in denen das Kapital mit größter Schnelligkeitwächst, caeteri» »andus die glücklichsten sind. Sie haben eine beständig wachsendeNachfrage nach Arbeit, und die Menge von Lebens - und Gcnußmittcln, die in sol-chen Ländern den Arbeitern, d. h. der große» Mehrheit der Gesellschaft, zufällt,ist in Vergleich mit der Menge, die in Länder», deren Wohlstand nicht fortrücktoder gar abnimmt, den Arbeitern zufällt, wahrhaft groß zu nennen. Nun wirdaber das Kapital fast ganz aus Gcwinnsten gebildet, und es ist eine der begründet-sten Lehren unserer Wissenschaft, daß in Ländern, in welchen daS Eigenthum gleicheSicherheit und das Gewerbe gleiche Freiheit genießt, die Fähigkeit, Kapital zusammel» und dadurch auf dem Wege zu Reichthum und großer Bevölkerung Fort-schritte zu machen, von der Höhe, welche der Gewinnsatz in ihnen erreicht, abhängt,und sich fast ganz danacki richtet. (Siehe: Mac Culloch's grinciglos ok LuliticalLconomz-, gag. 111.) Dieser Umstand, der verschiedene Gewinnsatz in Holland ,England und den Vereinigte» Staaten, macht, daß die Zunahme an Kapital undBevölkerung in dem ersten derselben fast stillsteht, in dem zweiten sich nur mäßigvorwärts bewegt, und in dem letzten ziemlich schnell geht. Ein Kapital von einerMillion, in diese» drei Länder» angelegt, würde in Holland wahrscheinlich2Ü,000 1.., in England so,000 I.. und IN den Vereinigten Staaten 80,000 I,.reinen Gewinn abwerfen*); und da die Kapitalcigncr in allen Fällen von ihrenGewinnstcn leben müsse», so würden die Mittel einer Anhäufung unter den ange-nommenen Verhältnissen in England mehr als doppelt so groß sein als in Holland ,und in den Vereinigten Staaten säst doppelt so groß als i» England.

Es ist also klar, daß der gedeihliche Wohlstand eines Landes nach dem Ge-winnsätze, den seine Kapitalien liefern, oder (was eben so viel ist) nach seinerFähigkeit, Kapital und Arbeit vortheilhaft anzuwenden, und nicht nach dem jedes-maligen Betrage seines Kapitals oder nach der Zahl seiner Bevölkerung beurtbciltwerden muß. Das Kapital Hollands ist ohne Zweifel, verglichen mit seinerBevölkerung, weit größer, als das der Vereinigten Staaten , und dennoch wirdman zugeben müssen, daß die letztere» weit blühender sind, weil sie ihr Kapital mitweit größeren Vortheile» anwenden könne». Smith hat ganz richtig gesagt, daßder Fortschritt für alle Klaffen der Gesellschaft etwas Erhebendes, der Stillstandetwas Dumpfes, der Verfall etwas Melancholisches habe. Da nun aber der Fort-

*) Diese Summen werden nicht als völlig genau gegeben, obgleich sie wahr-scheinlich auch ziemlich richtig sein möge»; sie sollen nur zur Veranschaulichungdienen.