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Landes kaufen von der Stadt eine größere Quantität verarbeiteterGüter mit dem Produkte einer weit kleineren Quantität ihrer eigenenArbeit, als sie von dieser letzteren hätten aufwenden müssen, wenn siesich jene Güter hätten selbst machen wollen. Die Stadt bietet einenMarkt für das überschüssige Produkt eines Landes oder für Das, wasnach Abzug des Unterhalts seiner Anbauer übrig bleibt; und aufdiesem Markte vertauschen die Landbewohner den Ucberschuß gegenandere Dinge, die ihnen nöthig sind. Je größer die Zahl und dasEinkommen der Städter ist, um so ausgedehnter ist der Markt, wel-chen die Stadt den Landbewohnern verschafft; je ausgedehnter aberder Markt ist, um so größeren Vortheil bringt er einer großen Zahlderselben. Das Getreide, das innerhalb einer Meile von der Stadtwächst, wird in ihr zu demselben Preise verkauft, als dasjenige, wel-ches zwanzig (englische) Meilen weit herkommt. Nun muß aberder Preis dcö letzteren nicht nur die Kosten decken, mit denen eserzeugt und auf den Markt gebracht wurde, sondern muß auch nochdem Pächter die gewöhnlichen Ackerbaugcwinnstc verschaffen. Dahergewinnen die Eigenthümer und Anbauer der in der Nähe der Stadtgelegenen Ländcreien in dem Preise dessen, was sie verkaufen außerden gewöhnlichen Ackcrbaugcwinnsten noch den ganzen Frachtwerthder nämlichen Produkte, die aus entfernteren Gegenden herbeigcbrachtwerden, und ersparen außerdem noch in dem Preise dessen, was siekaufen, einen gleichen Frachtwcrth. Man vergleiche die Kultur dernahe bei einer großen Stadt liegenden Ländcreien mit der Kulturderer, die weit von ihr entfernt sind, und man wird sich leicht über-zeugen, wie sehr daS Land durch den Verkehr mit der Stadt gewinne.Trotz aller abgeschmackten Theorien, die über die Handelsbilanz ver-breitet worden sind, ist doch noch von Keinem behauptet worden, daßdie Stadt durch ihren Verkehr mit dem Lande verliere.

Da die Lebensrnittel der Natur der Dinge nach der Bequemlich-keit und dem Luruö vorangehen, so muß auch nothwendig diejenigeIndustrie, welche die ersteren herbeischafft, älter sein, als die, welchedie letzteren erzeugt. Es muß also nothwendig die Kultur und Ver-besserung dcö Landes, von dem die Lebensmittcl kommen, älter seinals das Wachsthum der Stadt, die nur die Mittel zu BequemlichkeitUnd LuruS herbeischafft. Nur das überschüssige Produkt des Landes,