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Ohne den Beistand gewisser Handwerker könnte freilich derAnbau des Landes nur init großer Unbequemlichkeit und fortwähren-der Unterbrechung getrieben werden. Schmiede, Zimmcrleute, Pflug-und Radcmachcr, Maurer und Steinmetzen, Gerber, Schuhmacherund Schneider sind Leute, deren Dienst der Landmann oft braucht.Auch haben diese Handwerker des wechselseitigen Beistandes untereinander nöthig, und da ihr Aufenthalt nicht wie der des Landman-nes an einen bestimmten Fleck gebunden ist, so siedeln sie sich natürlichnahe bei einander an, und bilden so ein Städtchen oder Dörfchen.Bald gesellt sich auch der Fleischer, der Brauer und der Bäckersammt manchem anderen Handwerker und Kleinhändler dazu, die zurBefriedigung gelegentlicher Bedürfnisse nöthig und nützlich sind, undihrerseits zur Vergrößerung der Stadt beitragen. Die Bewohnerder Stadt und die des Landes leisten einander gegenseitig Dienste.Die Stadt ist ein fortwährender Jahrmarkt, auf den sich die Land-leute begeben, um ihre rohen Produkte gegen verarbeitete zu vertau-schen. Dieser Verkehr versorgt zugleich die Städter mit den Mate-rialien zu ihrer Arbeit und mit Lebensrnitteln. Die Quantität ferti-ger Waaren, die sie an die Landbewohner verkaufen, bestimmt natür-lich auch die Quantität von Materialien und Lebensrnitteln, die siekaufen. Es kann also weder ihre Beschäftigung noch ihr Unterhaltsich vermehren, außer in dem Verhältniß, als sich die Nachfrage desLandes nach ihren Gewcrkswaarcn vermehrt; und diese Nachfragekann wieder nur in dem Verhältnisse zunehmen, als Anbau undBodcnverbesserung an Ausdehnung wachsen. Hätten also mensch-liche Einrichtungen niemals den natürlichen Lauf der Dinge gestört,so würden Reichthum und Größe der Städte in jeder politischen Ge-sellschaft immer erst auf den Anbau und die Kultur des Landgcbietcögefolgt sein und sich darnach gerichtet haben. In unseren nord-aincrikanischen Kolonien, wo unbebautes Land noch unter leichtenBedingungen zu haben ist, sind noch in keiner Stadt Gewcrkc für denauswärtigen Verkauf errichtet worden. Wenn dort ein Handwerkeretwas mehr Kapital gesammelt hat, als zum Betrieb seines eigenenGewerbes in der benachbarten Gegend nöthig ist, so errichtet erdamit nicht eine Manufaktur für den Verkauf in entfernte Gegenden,sondern verwendet es auf den Ankauf und die Kultur unbebauter