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das Gesetz ihm keine anderen Aufmunterungen hatte zu Theil werdenlassen, als die anS den Fortschritten des Handels mittelbar entsprin-gen, und wenn es die Landleute in demselben Zustande gelassen hatte,in welchem sie in den meisten anderen Ländern Europas sind? Essind jetzt mehr als zweihundert Jahre seit dem Anfange der Regie-rung Elisabcth's verflossen, — ein langer Zeitraum für die ununter-brochene Dauer menschlichen Wohlstandes.

Frankreich scheint schon ein Jahrhundert früher, ehe Englandsich als ein handeltreibendes Land auszeichnete, einen starken aus-wärtigen Handel getrieben zu haben. Die französische Marine warvor dem Feldzuge Karl'S des Achten nach Neapel den Begriffen jenerZeit nach ganz ansehnlich. Dennoch steht die Landwirthschaft inFrankreich im Ganzen niedriger als in England: das Gesetz desLandes gab ihr niemals eine so direkte Aufmunterung.

Der auswärtige Handel Spaniens und Portugals nach ande-ren Theilen Europas ist, obgleich er größtenthcils mit fremdenSchissen betrieben wird, doch sehr ansehnlich. Ihren Handel mitihren Kolonien führen sie mit eigenen Schiffen, und er ist wegen desgroßen Reichthums und Umfanges jener Kolonien weit beträchtlicher.Dennoch haben beide Länder niemals bedeutende Manufakturen fürden auswärtigen Verkauf bei sich aufkommen sehen, und ihre meistenLändcrcicn liegen noch wüste. Portugals auswärtiger Handel aberist von älterem Datum als der jedes anderen Landes in Europa ,wenn man Italien ausnimmt.

Italien ist das einzige große Land in Europa , welches seineLandwirthschaft durch den auswärtigen Handel und die für den aus-ländischen Verkauf arbeitenden Manufakturen durchgängig in Florgebracht hat. Vor dein Einfalle Karl'S des Achten war Italien nach dem Berichte dcs Guieciardini in seinen gebirgigsten und ödestenGegenden nicht weniger angebaut, als in den ebensten und frucht-barsten. Zu dieser allgemeinen Landeskultur trug wahrscheinlich dievorthcilhafte Lage und die Menge von unabhängigen Staaten, in dieeö damals getheilt war, nicht wenig bei. Gleichwohl ist es sehr gutmöglich, daß trotz dem Ausspruche jenes so einsichtsvollen und vor-sichtigen Geschichtschreibers Italien zu jener Zeit nicht besser angebautwar, als England in unsern Tagen angebaut ist.