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Lage auch in den meisten anderen Beziehungen eben so günstig. Die Kolonisten,welche aus England nach Amerika zogen, verließen ein hochcivilisirtcs Land: fiewaren von Kindheit an zu Fleiß und Subordination erzogen, waren praktischmit der besten Rcgierungsform der alten Welt vertraut, und befanden sich in einerLage, die es ihnen möglich machte, den Mangeln derselbe» abzuhelfen, und jedeInstitution, die fie treffen wollten, nach dem Nutzen zu bemessen. Auch ist Ame-rika eben so wohl durch das Kapital als durch die Künste und WissenschaftenEuropas bereichert worden. Es ging ein ungeheures Vermögen über den atlan-dischcn Ocean, um dort in Ländcreien gesteckt zu werden, und die Einfuhr euro-päischer Manufakturwaarcn ließ den Kolonisten Zeit, sich fast ganz allein mit demAckerbau abzugeben, d. h. also mit einem Geschäfte, i» welchem ihnen der außer-ordentliche Umfang ihrer fruchtbare» und noch unangcbautcn Ländcreien einenentschiedene» natürlichen Vorsprung vor Europa gab. So konnte es also freilichnicht fehlen, daß die Fortschritte Amerikas unendlich schneller waren, als dieEuropas ; aber wenn man auch zugeben maß, daß manche unserer Institutionensich nicht sonderlich dazu eigneten, die Fortschritte der Civilisation zu fördern, so istdoch die Langsamkeit unserer Entwickelung im Vergleich mit der amerikanischen kaumeine Andeutung, viel weniger ein Beweis dafür, Laß sie auch weniger bedeutendgewesen sei als jene. Mac Culloch.