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Kriegswesen und Kriegskunst der schweizerischen Eidgenossen im XIV., XV. und XVI. Jahrhundert : Mit zehn Figurentafeln / Carl von Elgger
Entstehung
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Schluss.

Wir sind au dem Schlüsse unserer Aufgabe angelangt.Wir glauben, den Beweis geliefert zu haben, dass die schwei-zerischen Eidgenossen nicht dem Zufall, nicht der rohenTapferkeit, sondern ihren für die damalige Zeit vortrefflichenWehranstalten und ihrer andern Völkern überlegenen Kriegs-kunst ihre Erfolge verdankten. Diese war die Ursache desWaffenglückes der Schweizer und daher auch das Mittelzur Begründung ihrer Freiheit.

Die Schweiz hat eine schöne Geschichte, sie hat einegrosse Vergangenheit. Wenn wir unsern Vorfahren würdigbleiben wollen, müssen wir unser Kriegswesen in gutemSlande halten, wir müssen demselben die Opfer bringen,welche dasselbe erfordert und dürfen die Pflege der Kriegs-kunst nicht vernachlässigen.

Nicht durch hohle Phrasen, sondern durch ernste Vor-bereitungen sichern wir die Erhaltung der Freiheit und_Unabhängigkeit des Vaterlandes.

Die Legende von Friedrich dem Grossen und Rossbachhat bei den Preussen 1806 die Katastrophen von Jena undAuerstädt, die von Napoleon I. , die der Franzosen von 1870bei Sedan und Metz herbeigeführt. Hüten wir uns, dassdie Legende von Morgarten und Sempach uns eines Tagesverhängnissvoll werde!