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Kriegswesen und Kriegskunst der schweizerischen Eidgenossen im XIV., XV. und XVI. Jahrhundert : Mit zehn Figurentafeln / Carl von Elgger
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Nicht die Tbaten , welche unsere Vorväter vor Jahr-hunderten vollbracht, sondern unsere eigene Kraft undOpferfreudigkeit bieten das Mittel zu erfolgreichem Wider-stand, wenn dem Vaterlande Gefahr droht.

Erinnern wir uns der Worte unserer Geschichtschreiber IGlutz-Blotzheim sagt: «Die schönste Verbindung der Men-schen und Staaten, das Glück und die Bewohner eines Landessind nie sicher, wenn nicht äussere Anfälle und die Gierder Eroberer kann zurückgewiesen werden. Kriegskunstist .jedem Staate unentbehrlich und in ihr tbaten es die Eid-genossen allen Völkern zuvor. - *)

Johannes von Müller spricht sich folgendermassen aus:«Die Kriege der schweizerischen Eidgenossen sind der neuernManier nicht zu vergleichen, aber es ist zu glauben, dasswenn unsere Altfordern die neuern Kriege zu fuhren hätten,so würden sie beweisen, dass wie immer die Bewaffnungsich ändern mag, Heldenmuth und Kriegsverstand ewigunüberwindlich ist. Sie würden mit aller Anstrengung dengelehrten Krieg führen lernen; sie würden — wie alleVölker thun müssen, welche nicht mit ihrem alten Ruhmihre Freiheit schändlich verlieren wollen — keine anderepolitische Kunst oder Wissenschaft eifriger studiren, als dieManier, ein so vortheilhalt gelegenes Land wider die neuernWaffen zu vertheidigen.» **)

*) Glulz-Blotiheim, Geschichte der Eidgenossen 470.

**) ioh. toq Müller Schireizergcsch. II. 726.

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